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So genial reagieren Feuerwehrleute aus Hessen auf dreiste Gaffer

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Immer wieder haben Rettungskräfte an Unfallorten mit Gaffern zu kämpfen. Viele Voyeure gehen sogar soweit, die Ersthelfer bei ihrer oft lebensrettenden Arbeit zu behindern, nur um einen besseren Blick auf die Unfallstelle erhaschen zu können oder die Geschehnisse mit ihrem Smartphone zu filmen.

Nachdem bereits im April ein emotionaler Aufruf der Polizei aus dem nordrhein-westfälischen Hagen gegen Gaffer auf Facebook für viel Aufsehen sorgte, zog nun eine ebenso kuriose wie äußerst gelungene Aktion der Feuerwehr aus dem hessischen Bad Hersfeld im Netz viel Aufmerksamkeit auf sich.

"Nicht Gaffen! Mitglied werden!"

Als die freiwilligen Feuerwehrleute der Stadt zu einem Unfall auf die Autobahn gerufen wurden, verzichteten zwei Helfer auf die obligatorische Rettungsdecke, um die Geschädigten vor neugierigen Blicken zu bewahren, sondern ersetzten diese durch ein Plakat mit der Aufschrift: "Nicht Gaffen! Mitglied werden!"

"Wo wir bisher eine Decke hochgehalten haben, um Unfallopfer vor schaulustigen Blicken zu schützen, setzen wir jetzt diesen Sichtschutz ein", sagte der Pressesprecher der Feuerwehr dem örtlichen Radiosender "Hit Radio FFH".

Ganz nebenbei wollen die Hersfelder Feuerwehrleute mit dieser Aktion auch ihre Nachwuchssorgen bekämpfen. Die erste Resonanz sei positiv gewesen. Laut dem Sprecher wollen auch andere Feuerwehren in Zukunft die Unfalldecke durch ein solches Banner ersetzen.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(ben)