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Donald Trump: Diese Nachricht wird Entsetzen bei seinen Gegner auslösen

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DONALD TRUMP
Der Präsidentschaftskandidat Donald Trump | Jonathan Ernst / Reuters
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Kann dieser Mann mit der Hamster-Frisur tatsächlich das mächtigste Amt der Welt einnehmen? Zumindest ist nun sicher, dass Donald Trump der Präsidentschaftskandidat der Republikaner wird.

Er wird bei der Wahl im November gegen Hillary Clinton antreten - und er ist nicht so chancenlos, wie viele annehmen. Der exzentrische Milliardär hat nach Zählung von US-Medien die für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner nötige Zahl der Delegierten erreicht.

Trump hat die nötige Zahl der Delegierten zusammen

Der New Yorker Unternehmer komme nun auf 1238 Delegierte, berichtet die US-Nachrichtenagentur AP am Donnerstag. Der Fernsehsender CNN zählte 1237 - das wäre exakt die Nominierungsschwelle. Trump selbst sagte in einer ersten Reaktion: "Ich bin geehrt."

Es handelt sich allerdings nicht um offizielle Zahlen, sondern um das Ergebnis von Umfragen bei ungebundenen Delegierten, die von der Agentur selbst befragt wurden.

Dazu passend: 7 Gründe, warum Donald Trump im November tatsächlich gewinnen könnte

Trump hatte nach der jüngsten Vorwahl im Bundesstaat Washington nur noch wenige Delegierte Abstand zu der Schwelle.

Er wird sie am 7. Juni ohnehin überschreiten, selbst wenn er einige der noch ausstehenden Vorwahlen in Kalifornien, New Jersey, New Mexico, North Dakota und South Dakota verlieren sollte. Da er keinen Gegenkandidaten mehr hat, ist dies unrealistisch.

Trump-Gegner erleben Schrecksekunde

Offizielle Angaben zum Wahlverhalten ungebundener Delegierter auf dem Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland gibt es nicht. Die Zählung der "New York Times" umfasste auch am Donnerstag weiterhin 1150 gebundene Delegierte, die in Cleveland für Trump stimmen müssen.

Das war aber noch nicht die schlimmste Nachricht für Trump-Gegner: Erstmals hat der Immobilien Milliardär Clinton in Umfragen eingeholt. Bisher wurde Trump als chancenlos gegen Clinton angesehen, da er durch sein Gepolter wichtige Wählergruppen wie Latinos und Frauen gegen sich aufbringt.

Doch nun lag er mehrer Tage lang in drei von fünf wichtigen Umfragen plötzlich vorne. Das berichtet das in den USA häufig zitierte Online-Magazin "Real Clear Politics".

Die Website wertet die wichtigsten Umfragen aus und ermittelt einen Durchschnitt. Am Mittwoch konnte Clinton Trump dann wieder überholen.

Nur eine Schrecksekunde für die Trump-Gegner. Aber sie zeigt, dass der exzentrische Milliardär nicht so chancenlos ist, wie es scheint. Es war das erste Mal, dass "The Donald" in Umfragen vorne lag.

Während Trump bei den Republikanern keinen Konkurrenten mehr hat, muss Clinton bei den Demokraten noch gegen Bernie Sanders antreten muss. Wenn Sanders aufgibt und sich seine Anhänger hinter Clinton stellen, wird sie wahrscheinlich auch ihren Vorsprung in den Umfragen wieder ausbauen.

Trotzdem: Die Umfragen zeigen, dass man Trump nicht unterschätzen sollte.

Mit Material der dpa

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