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Wen seht ihr in diesem Bild? Die Antwort verrät euch, wie euer Gehirn funktioniert

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Optische Täuschungen können uns manchmal ganz schön in die Irre führen. Ein Bild der beiden früheren US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush ist dafür das beste Beispiel. Es demonstriert uns die wichtigen Anzeichen dafür, wie unser Gehirn und unsere Augen Bilder wahrnehmen.

Doch wie geschieht sie nun, die optische Täuschung? Dazu müsst ihr euch eine Weile auf den oberen roten Punkt konzentrieren. Doch nachdem ihr vom oberen auf den unteren roten Punkt gewechselt seid und auch diesen etwa eine Minute lang innig angestarrt habt, werdet ihr höchstwahrscheinlich meinen, ähnlich wie oben, links Clinton und rechts Bush zu sehen.

Na?

presidents

Könnte man meinen, die Wahrheit ist allerdings eine andere: In Wirklichkeit sind die unteren beiden Fotos ein und das selbe, nämlich ein "Mischmasch" aus beiden Gesichtern.

Ein Phänomen namens Sensorische Adaption

Wie der britische "Independent" berichtet, entsteht diese fiese Illusion durch einen Effekt namens Sensorische Adaption. Mit der Zeit verändert sich hierbei die Art und Weise, wie unser Gehirn Dinge auffasst.

Das selbe Phänomen lässt sich auch gut feststellen, wenn etwa ein Geräusch beim erstmaligen Hören als laut empfunden wird, jedoch mit der Zeit immer weniger wahrgenommen wird.

Für das präsidiale Beispiel bedeutet das: Wenn man erst längere Zeit auf Clinton schaut und dann auf das untere Bild, in dem beide Gesichter zu einem einzigen verschmelzen, wird man im Bild direkt darunter immer Bush erkennen. Oder umgekehrt. Probiert's aus!

Das Bild ist Teil einer Studie aus dem vergangenen Jahr, die herausfinden wollte, wie das Gehirn und die Augen tatsächlichen mit solchen optischen Täuschungen umgehen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass in Wirklichkeit Neuronen im menschlichen Auge an der Entscheidung beteiligt sind, welches der beiden Bilder das Gehirn wirklich sehen würde.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.