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Vier Terrorverdächtige in Belgien festgenommen

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TERROR BELGIUM
Nach den Terroranschlägen von Brüssel sichert ein Soldat den Sitz der Europäischen Kommission | Francois Lenoir / Reuters
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  • In Brüssel wurden vier Terrorverdächtige festgenommen
  • Sie sollen konkrete Anschlagspläne gehabt haben
  • Noch ist unklar, ob es eine Verbindung zu den Attentaten vom März gibt

In Belgien sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft vier mutmaßliche Anwerber der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen worden.

Es sei möglich, dass sie auch neue Anschläge in dem Land vorbereitet hätten, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung der belgischen Staatsanwaltschaft.

Allen Verdächtigen werde Unterstützung einer terroristischen Gruppe und ihrer Aktivitäten vorgeworfen. Einigen von ihnen hätten Reisen nach Syrien oder Libyen geplant, um sich dort dem IS anzuschließen.

Zwei der Verdächtigen wurden auf Entscheidung eines Untersuchungsrichters verhaftet, einer der beiden aber mit einer elektronischen Fußfessel aus dem Gewahrsam entlassen. Die beiden anderen wurden unter strengen Auflagen freigelassen.

Widersprüchliche Angaben gibt es zu einer möglichen Verbindung zu den IS-Terroristen, welche die Anschläge in Brüssel im März begangen haben. Das Quartett scheine Verbindungen zu den Attentätern zu haben, die am 22. März am Brüsseler Flughafen und in einer U-Bahnstation 32 Menschen töten, hieß es bei der Nachrichtenagentur AP.

Im Gegensatz dazu berichtet AFP, dass es zischen den Verdächtigen und den Attentätern der Anschläge in Brüssel keine Verbindung geben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte sagte jedoch gegenüber AFP: "Wir haben Hinweise auf einen geplanten Anschlag in Belgien gefunden."

Details wurden nicht bekanntgegeben. In Antwerpen, Ternat und Borgerhout habe es Durchsuchungen von acht Örtlichkeiten gegeben. Dabei seien weder Waffen noch Sprengstoff gefunden worden.

Mit Material der AP

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