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Julia Roberts: "Ich habe mich gefreut, als ich 48 wurde"

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Julia Roberts als Petty Fenn in

Schauspielerin Julia Roberts (48, "Vor ihren Augen") kennt (fast) jeder, ganz gleich wo auf der Welt sie auftaucht. Zuletzt begeisterte sie auf dem roten Teppich der Filmfestspiele in Cannes. Dort stellte sie gemeinsam mit ihrem Co-Star George Clooney (55, "Hail, Ceasar!") und Regisseurin Jodie Foster (53, "Das Schweigen der Lämmer") ihren gemeinsamen Film "Money Monster" vor. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news schwärmt die Oscar-Gewinnerin von der Zusammenarbeit.

"Ich bewundere Jodie Foster heute zehnmal mehr als ich es vor unserer Zusammenarbeit ohnehin schon getan habe. Sie ist tatsächlich eine sehr beeindruckende Person. Sie ist brillant, sie ist Jodie Foster", so Roberts. Der 53-Jährigen dabei zuzusehen, wie sie all die Verantwortung scheinbar mühelos übernehme und meistere, sei unfassbar gewesen.

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Auf die Frage, ob auch Roberts in der Vergangenheit schon einmal darüber nachgedacht habe, eventuell in den Regiestuhl zu springen, meint die dreifache Mutter: "Nein. Ich versuche, meine Kinder morgens rechtzeitig aus dem Haus und in die Schule zu bringen. Das ist wohl die beste Regiearbeit, die ich jemals in meinem Leben verrichten werde."

"Danny hilft viel mit den Kindern"

Als Mutter sei es heute nicht mehr ganz so leicht, mal eben die Siebensachen zu packen und für ein paar Monate in die Welt zu verschwinden, um einen Film zu drehen, gibt Roberts zu bedenken. Im gleichen Atemzug lobt sie aber auch ihren Ehemann Danny Moder (47) mit dem sie seit 2002 verheiratet ist. "Es toll ist, mit Danny einen Mann an meiner Seite zu haben, der total involviert ist und unheimlich viel hilft mit den Kids", schwärmt die Oscar-Gewinnerin.

Der Drehplan für den Thriller "Money Monster" sei aber relativ leicht gewesen, wie die Schauspielerin selbst zugibt. "Ein paar Tage hier und da, dann wieder nach Hause. Meine Tochter bezieht sich heute eher auf den Film 'Im August in Osage County', wenn sie von den dunklen Zeiten spricht", erzählt Roberts. Damals sei sie das erste Mal lange von zuhause fort gewesen.

"Es fühlt sich verdammt gut an"

Die "Pretty Woman"-Darstellerin liebt übrigens nichts mehr, als zuhause die Füße auf den Tisch zu legen und mit ihrer Familie bei Popcorn und Milch einen guten Film anzuschauen. Und das ganze Tamtam um ihre Person nehme sie heute nicht mehr so ernst wie früher. "Berühmt zu sein ist nicht immer nur ein Vorteil. Deine Privatsphäre wird fast jeden Tag beeinträchtigt, das kann sehr anstrengend sein", so Roberts.

Auch über ihr Alter macht sich die US-Amerikanerin dieser Tage keine großen Sorgen mehr. "Ich habe mich gefreut, als ich 48 wurde. Und warum auch nicht? Du kommst an einen Punkt in deinem Leben, an dem du denkst, warum erlaube ich es mir eigentlich nicht, einfach nur glücklich zu sein mit meinem Dasein. Ich glaube, dass ich diesen Punkt erreicht habe. Und es fühlt sich verdammt gut an", erklärt Roberts zufrieden.