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13 Lautsprecher-Ansagen, die nur von Bahn-Mitarbeitern stammen können

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DEUTSCHE BAHN
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Der Journalist Marc Krüger geht einer ziemlich lustigen Freizeitbeschäftigung nach. Auf Facebook und Twitter sammelt er die besten Bahn-Ansagen.

Und davon sind wirklich reichlich vorhanden. Wir können uns das Lachen gerade jedenfalls nicht verkneifen - und haben nebenbei für euch ein kleines Best-Of zusammengestellt.

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Bevor wir die Zugfahrt beginnen kann, müssen wir uns allerdings noch ein wenig gedulden: "Die aktuellen Abfahrtszeiten können Sie vorne bei der jungen Frau erfragen, die die Tür aufhält."

Sobald wir aber eingestiegen sind, bemüht sich der Lokführer ehrlich um das Wohl all seiner Fahrgäste: "Noch eine private Ansage: Der Junggesellengruppe wünschen wir viel Spaß und dem Bräutigam die richtige Entscheidung."

Heute ausnahmsweise pünktlich

Des Öfteren verbringen wir dann etwas mehr Zeit als geplant in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Verspätungen der Deutschen Bahn nahmen Studenten sogar zum Anlass, ein Spott-Video zu drehen.

Wir haben heute aber Glück: "Ich hatte eine Verspätung von fünf Minuten durchgegeben. Leider stimmt das nicht. Wir sind absolut pünktlich!"

Manchmal ist das alles aber auch einfach nur ein großes Missverständnis: "Folgender Hinweis: Wir haben lediglich eine negative Uhrendifferenz von 4 Minuten - und keine Verspätung!"

Zum Glück wird diese Uhrendifferenz unter den Lokführern dann sehr schnell kommuniziert: "Der RE nach Bamberg wartet offiziell nicht. Da der Kollege aber mein Schwiegersohn ist, erreichen Sie ihn trotzdem."

Die Fahrscheine bitte

Um etwaige Verspätungen, äh Uhrendifferenzen, auszugleichen, sparen wir zumindest bei der Fahrscheinkontrolle Zeit: "Im ICE: 'Tarifinformation: Reisende mit einem Nahverkehrsfahrschein halten bitte 60 Euro bereit.'"

Aber nicht alle reagieren sofort auf den Hinweis und der Schaffner muss sich deutlicher ausdrücken: "Zugbegleiter bei der Kontrolle im ICE: 'Ich glaube, mein Gameboy möchte gerne noch Ihre Visa-Karte sehen.'"

Und sogar bei jenen, die ein Ticket gekauft haben, klappt es mit dem Vorzeigen nicht immer auf Anhieb: "Fahrgast im IC zeigt sein Handyticket. Zugbegleiter: "Wollen Sie erst mal die Tinder-Nachricht von Jasmin lesen?"

Viele Wege führen nach Rom

Habt ihr auch manchmal diese irrationale Angst, im falschen Zug zu sitzen? Nun ja, sie scheint doch gut begründet: "In Berlin: 'Für die zugestiegenen Fahrgäste: Die Anzeige am Bahnsteig wurde spät geändert. Sie sitzen im Zug nach Ahrensfelde.'"

Und dann sind da noch die knappen Umstiegszeiten. Nur vier Minuten Zwischenstopp? Kein Problem. Oder so: "Aufgrund mangelnder Internetverbindung kann ich noch weniger als sonst zu Ihren weiteren Anschlüssen sagen."

Darum brauchen wir uns aber gerade gar keine Gedanken zu machen, wir haben jetzt andere Sorgen: "Wir sind zum Stehen gekommen, weil der Lokführer den Bahnhof in die falsche Richtung verlassen hat."

So der Zufall will, schaffen wir es am Ende doch. Uns trennen nur noch wenige Zentimeter von unserem Ziel: "Liebe Fahrgäste, dies ist keine Entführung! Wir bekommen nur gerade die Türen nicht auf..."

Und das finden scheinbar nicht nur wir lustig: "Meta-witzig: Junge Zugbegleiterin liest gerade ihrem älteren Kollegen ein Best-of der Bahn-Ansagen vor."

Vielleicht wünscht man uns so in Zukunft ja öfter nicht nur eine gute, sondern auch eine unterhaltsame Reise.

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(vr)