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Duisburg - Würzburg im Live-Stream: Relegation online schauen

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  • MSV Duisburg - FC Würzburger Kickers: Bundesliga-Relegation ab 19.10 Uhr
  • ARD überträgt das Spiel im TV und Live-Stream
  • Wie ihr das Spiel online schauen könnt, erfahrt ihr im Video

Am Dienstag gibt es das letzte Relegationsmatch der Fußball-Saison im Live-Stream: Der MSV Duisburg spielt ab 19.10 Uhr gegen den FC Würzburger Kickers um den Platz in der Zweiten Liga.

Die Duisburger befinden sich in einer schlechten Ausgangslage, doch mit Aufholjagden kennt sich die Mannschaft aus. "Die verrückte Rückrunde gibt mir Hoffnung für das Rückspiel", sagte MSV-Coach Ilja Gruew vor dem entscheidenden Relegationsmatch.

Fakt ist aber: Gegen den Drittliga-Dritten Würzburger Kickers stehen die Duisburger am Dienstag nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel vor einer Herkulesaufgabe.

"Es wird schwer, aber nicht unmöglich. Wir müssen unser wahres Gesicht zeigen und mit Willen, Moral und unbedingter Leidenschaft auftreten", sagte Gruew.

Gleichwohl will er nicht auf bedingungslose Offensive setzen: "Wir haben 90 Minuten Zeit und brauchen auch Geduld." Kapitän Branimir Bajic ist nach seiner zehnten Gelben Karte gesperrt.

Duisburg - Würzburg: Hier könnt ihr das Spiel sehen

Das Relegationsspiel Duisburg gegen Würzburg wird ab 18.50 Uhr live von der ARD im Fernsehen übertragen. Anstoß ist um 19.10 Uhr. Außerdem läuft das Spiel auch online im Live-Stream der ARD.

Ebenfalls kostenlos gibt es das Fußballmatch in der App von TV-Spielfilm, einem Kooperationspartner der Huffington Post.

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Duisburg immens unter Druck

Dem früheren Erstligisten und Bundesliga-Zweiten von 1964 droht mal wieder der Absturz in die 3. Liga. Der Druck ist immens. Doch genau aus diesem Umstand schöpfen die "Zebras" Mut.

"Wir kennen diese Situation. Wir standen in der Rückrunde mehrfach mit dem Rücken zur Wand und konnten das lösen", meinte Gruew. Er baut auch auf die Unterstützung des Publikums. Die heimische Schauinsland-Reisen-Arena ist mit knapp 30.000 Zuschauern ausverkauft.

Der MSV hat in dieser Saison schon häufig gezeigt, dass die Mannschaft zwar spielerisch Grenzen hat, aber mit Leidenschaft im eigenen Stadion in aussichtslosen Lagen richtig Gas geben kann.

"Mit den Fans im Rücken wird es noch einen Ruck geben. Ich hoffe, dass unsere Zuschauer die Mannschaft tragen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Ingo Wald.

Der MSV hat eine Aufholjagd hinter sich

Durch eine bemerkenswerte Aufholjagd erreichte der MSV überhaupt erst den Relegationsplatz 16 und schürte die Hoffnung auf den Klassenverbleib. An 31 von 34 Saisonspieltagen lagen die Duisburger auf einem direkten Abstiegsplatz und waren zumeist abgeschlagener Tabellenletzter.

Nach dem 25. Spieltag betrug der Rückstand zum 16. Platz noch neun Zähler. Doch dann holte der MSV aus neun Partien fünf Siege und insgesamt 17 Punkte.

Jetzt peilt die Gruew-Elf den nächsten Kraftakt an. "Zum Jammern bleibt uns keine Zeit, wir müssen unsere zweite Chance nutzen", sagte Angreifer Kingsley Onuegbu.

Verzichten muss der Revierclub auf Abwehrchef und Kapitän Branimir Bajic (10. Gelbe Karte). Zudem fehlt Torwart Michael Ratajczak wegen einer Syndesmoseverletzung.

Scheitert der MSV gegen Würzburg, stünde nach 1986 und der verweigerten Zweitliga-Lizenz 2013 der dritte Abstieg in die Drittklassigkeit fest. Die Kickers aus Würzburg würden indes binnen eines Jahres ihren Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Liga perfekt machen.

Duisburg steht unter Zugzwang

Victor Obinna und Baris Özbek stehen vor der Rückkehr in den Kader des MSV Duisburg. "Bei beiden sieht es besser aus, wir werden bis Dienstag abwarten, wie sie sich fühlen", sagte MSV-Coach Ilja Gruew vor der Partie gegen die Würzburger Kickers an diesem Dienstag in Duisburg.

Angreifer Obinna und Mittelfeldspieler Özbek waren zuletzt jeweils wegen eines Muskelfaserrisses ausgefallen, sind aber wieder im Mannschaftstraining und in medizinischer Behandlung.

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(cho)