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Reaktionen auf Van der Bellens Sieg: "Haarscharf am failed state vorbeigeschrammt"

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STERREICH
dpa
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So spannend wie die Bundespräsidentenwahl in Österreich waren bislang nur wenige im deutschsprachigen Raum. Weil die Polarisierung so immens war. Weil so lange unklar war, ob Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer gewinnen würden.

Entsprechend riesig war das Interesse. Auf den großen österreichischen Nachrichtenseiten wie „Standard.at“ brachen Liveübertragungen und Newsseiten zusammen. Die Live-Übertragung von ORF2 im Internet blieb immer wieder hängen.

Wenn sie doch funktionierte, sahen die bibbernden Zuschauer „Weißblaue Geschichten“. Schauspieler Gustl Bayrhammer – bekannt auch als „Meister Eder“ in „Pumuckl“ – traf seinen Doppelgänger, der Schützenverein jagte einen Löwen. Sehr zum Amüsement der User:

Manch ulkten auch, die Auswahl der Kultsendung könne als Hinweis auf den Wahlausgang verstanden werden. Weil ja Blau die Farbe der FPÖ ist.

Als dann feststeht, dass Hofer verloren hat, kann sich dieser Van-der-Belle-Fan die Häme nicht verkneifen:

Manche sind einfach nur erleichtert ...

... und können ihren Pass behalten:

Allerdings ist vielen bewusst, wie knapp die Sache ausging:

Und es bleibt das Bewusstsein, dass damit der Rechtspopulismus noch lange nicht verschwinden wird: