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Eintracht Frankfurt: Die beste Nachricht kam nach dem Klassenerhalt

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EINTRACHT FRANKFURT
Eintracht Spieler feiern ihren Klassenerhalt nach dem Relegationssieg gegen Nürnberg | Kai Pfaffenbach / Reuters
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  • Mit einem 1:0-Sieg gegen Nürnberg konnte Frankfurt seinen Klassenerhalt sichern
  • Aber die beste Nachricht des Abends kam von Marco Russ

Party-Stimmung bei der Eintracht: Mit einem 1:0-Sieg im Relegationsduell gegen Nürnberg vermieden die Frankfurter den fünften Abstieg ihrer Vereinshistorie - aber die beste Nachricht des Abends kam erst noch.

Eintracht Frankfurt ist der 13. Fußball-Bundesligist, der durch die erfolgreiche Relegation gegen den Zweitliga-Dritten erstklassig bleibt.

Der Mann des Tages war Haris Seferovic, der in der 66. Minute die Hessen ins Glück schoss. "Ich freue mich für die Mannschaft, die Fans und die Stadt. Der Druck war schon sehr sehr groß", verkündete der Schweizer erleichtert.

Russ schickte eine SMS aus dem Krankenhaus

Die Spiele zwischen den Hessen und dem 1. FC Nürnberg waren das 19. Duell um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Sechs Mal setzte sich bislang der Zweitligist durch.

Es war auch ein Erfolg für den an einem Tumor erkrankten Verteidiger Marco Russ, der im Rückspiel Gelb-gesperrt fehlte. Russ ist bereits operiert worden. Das bestätigte sein Trainer Niko Kovac am Montagabend nach dem Sieg gegen Nürnberg.

"Er hat mir eine SMS geschrieben, dass er wohlauf ist", berichtete Kovac von seinem Mannschaftskapitän. Der Verein teilte wenig später in einer Stellungnahme mit, dass die Operation komplikationslos verlaufen sei.

"Eine Aussage zur Diagnose wird in einigen Tagen nach Abschluss der feingeweblichen Diagnostik möglich sein. Davon werden auch die eventuell weiter erforderlichen Therapiemaßnahmen abhängen. Das Team von Eintracht Frankfurt wünscht Marco eine gute und baldige Genesung und freut sich mit ihm gemeinsam über den Klassenerhalt", hieß es.

Spieler zeigten beim Aufwärmen Solidarität mit Russ

Für dem Spiel zeigten die Frankfurter Solidarität mit Ruß - beim Aufwärmen trugen alle Spieler das Trikot mit seiner Nummer, der Vier.

Kovac zeigte nach dem Sieg Mitleid mit den Nürnbergern - schließlich wissen Frankfurter, wie sich ein Abstieg anfühlt.

"Ich bin überglücklich. Ich habe aber auch totales Mitgefühl mit den 'Clubberern'. Ich weiß, wie die Jungs sich jetzt fühlen. Über zwei Spiele waren wir besser, haben aber nicht die Riesen-Chancen herausgespielt", resümierte Kovac.

Mit Material der dpa

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(sk)