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Senden die Geissens bald aus dem Knast? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Robert Geiss

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  • Ärger für Robert Geiss wegen einer angeblichen Prügelei
  • Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt gegen den Reality-TV-Star wegen des Verdachts auf Körperverletzung

In ihrer Doku-Soap "Die Geissens. Eine schrecklich glamouröse Familie" machen Carmen und Robert Geiss gerne auf dicke Hose. Doch nun droht dem blondierten Selfmade-Millionär Ärger mit der Justiz: Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, soll "Roooooobääärt" (O-Ton: Carmen Geiss) einen Geschäftspartner geschlagen haben.

Streit um eine Rechnung über 9000 Euro

Der Vorfall soll sich im Januar in der kolumbianischen Küstenstadt Cartagena ereignet haben. In einem Restaurant soll Geiss mit dem Reiseorganisator aus Süddeutschland wegen einer Rechnung über 9000 Euro aneinander geraten sein.

Gegenüber der Zeitung sagte der Unternehmer, er habe wiederholt die Bezahlung eingefordert und gedroht, die Reise anderenfalls abbrechen zu müssen.

Geiss habe ihn daraufhin zunächst beschimpft und schließlich so heftig „Richtung Ohr geschlagen, dass es gepfiffen“ habe. Zurück in Deutschland erstattete der Reiseunternehmer Strafanzeige. Zwei seiner Mitarbeiter sollen ihm zufolge den Vorfall bezeugen können.

Schwere Zeiten für die Proll-Millionäre

Robert Geiss beantwortete eine Anfrage zu den Vorwürfen nicht. Der Sender RTL2 teilte lediglich mit, „dass wir uns zu dieser privaten Angelegenheit nicht äußern.“

Zuletzt war die Kölner Millionärsfamilie häufiger mit negativen Schlagzeilen aufgefallen: Während ihrer Kolumbienreise löste Carmen Geiss mit einem Selfie aus einem Armenviertel von Cartagena einen regelrechten Shitstorm in den sozialen Medien aus. Auch die Einschaltquoten ihrer Sendung auf RTL2 gingen zuletzt merklich zurück.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung.