Huffpost Germany

Alarmierende Zahlen: BKA warnt vor islamistischen "Gefährdern"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
POLIZEI
Laut BKA ist die Zahl der möglichen Terroristen in Deutschland gestiegen | dpa
Drucken
  • Die Zahl der als gefährlich eingestuften Islamisten hat sich in Deutschland stark erhöht
  • Das BKA spricht mittlerweile von etwa 500 sogenannten "Gefährdern"

Bereits Anfang Mai warnte das Bundeskriminalamt, dass der selbsternannte Islamische Staat mit dem Flüchtlingsstrom mehr Terrorverdächtige nach Deutschland geschleust hat, als bisher angenommen.

Fast 500 mögliche Terroristen

Nun hat das BKA weitere besorgniserregende Zahlen nachgelegt: Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, zählt das Bundeskriminalamt derzeit bundesweit 497 sogenannte "Gefährder“, also Personen, denen aufgrund ihrer extremistischen Einstellung jederzeit ein schwerer Terroranschlag zugetraut wird.

Hinzu kommen noch 339 Islamisten, die als "Relevante Personen“ eingestuft werden. Dabei handelt es sich um Extremisten, die als mögliche Helfer und Sympathisanten von Terroristen gelten.

Für die in weniger als drei Wochen beginnenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich warnen Sicherheitsbehörden aus ganz Europa vor möglichen Anschlägen. „Ein erfolgreicher Anschlag auf Mannschaften von 'Kreuzfahrernationen', zu denen Deutschland ebenfalls gezählt wird, hätte dabei besondere Symbolwirkung", heißt es dazu in einem vertraulichen Bericht des BKA.

Auch auf HuffPost:

„ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun“ - Ein Experte findet klare Worte


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.