Huffpost Germany

Eine Mutter postete dieses Bild bei Instagram - am nächsten Tag bekam sie Tausende Nachrichten

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

(Im Video oben seht ihr, wie schön stillende Frauen sind)

Naomi Jael Covert ist 21 Jahre alt, sie kommt aus Vilseck. Sie ist mit einem US-Soldaten verheiratet und hat einen zehn Monate alten Sohn, den kleinen TJ.

Vor ein paar Tagen postete Naomi ein Foto von sich auf Instagram. Nichts ungewöhnliches. Die junge Mutter nutzt das Netzwerk viel und gerne. Doch als sie am nächsten Tag aufwachte, konnte sie kaum glauben, was passiert war.

Das Bild ging viral

Das Bild hatte mehr als 4.000 Likes und wurde von einem anderen Instagram-Account ("empoweredbirthprojects") geteilt, so kamen noch mehr als 10.000 Likes hinzu. Warum? Nun, es zeigt eine junge, hübsche Frau, wie sie ihr Kind stillt. Und dabei ein Gesicht zieht, das sagt: "Na, und?"


Das Online-Portal "Buzzfeed" befragte die junge Mutter nach dem enormen Echo auf ihren Post: "Ich wollte einfach nur zeigen, dass Stillen keine große Sache ist. Egal wann und wo. Es sind nur Brüste. Ich habe sie, damit ich mein Baby füttern kann."

Aber Naomi war dennoch geschockt durch die etlichen fiesen Kommentare, die sich unter dem Bild fanden. Von Usern, die ihr rieten, sich zu verstecken. "Es ist doch total normal, man unterhält sich dabei. Es hat auch nichts Sexuelles, es ist nur jemand, der isst", meint sie nur dazu.

Sie habe schon überall gestillt. Und die vielen positiven und ermunternden Kommentare unter dem Post geben ihr recht.

Matching #babytj #mylove #unconditionallove

Ein von Naomi Jael (@mrsz.covert) gepostetes Foto am



Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(glm)