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Er stach in München mit einer Schere um sich: Angreifer war italienischer Salafist

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MUENCHEN
Constantin Harsdorf / FOCUS Online
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Bei dem Messerstecher von München soll es sich angeblich um einen italienischen Salafisten handeln. Das berichtet der "BR". Der Mann stach am Donnerstag mit einer Schere um sich.

Vor etwa einem Jahr konvertierte der Mann zum Islam und habe in München Kontakt zu radikalen Muslimen aufgenommen.

Polizisten blieben unverletzt

Die Polizei war am Donnerstag zuvor per Notruf über den Bewaffneten im Bereich des Kaiser-Ludwig-Platzes im Stadtteil Ludwigsvorstadt informiert worden. Im Laufe des Einsatzes scheiterten alle Versuche, beruhigend auf den Mann einzuwirken.

Der Sprecherin zufolge stach er unter anderem auf einen Streifenwagen ein, während sich der Ort des Geschehens allmählich mehrere hundert Meter weiter bis zum Kapuzinerplatz verlagerte. Als er versuchte, einen Beamten zu attackieren, folgte die Schussabgabe.


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