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Millionen falscher Anfragen auf Facebook - mit diesem Profil

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  • Wie ihr in 5 Schritten Fake-Accounts stilllegen lasst, seht ihr im Video oben

Kommt euch diese Frau bekannt vor? Dann könnte es daran liegen, dass sie euch vielleicht schon einmal eine Freundschaftsanfrage auf Facebook geschickt hat. Hoffentlich habt ihr sie nicht angenommen.

Madhu Shah soll die Frau auf dem Bild heißen, die eure Freundin werden will. Aber höchstwahrscheinlich existiert sie nicht. Denn der indische Name wird für mehrere Profile in dem sozialen Netzwerk verwendet - und es sieht nicht so aus, als ob eine reale Person dahinter steht.

Der in Dubai lebende Komiker Pawan Manghnani bemerkte, dass 34 Facebook-Profile mit demselben Namen und Foto existieren und warnte andere User auf seiner Fanpage.

Manghnani erklärte in seinem Post, dass er nachgeforscht habe, wer diese Frau denn sei, da er 150 gemeinsame Freunde mit ihr hatte. Keiner der Personen, die mit ihr befreundet waren, kannte sie tatsächlich. Er ruft alle Personen, die den Post sehen, dazu auf, die Profile zu melden.

Wer hinter dem Account steckt, ist bisher nicht bekannt. Weil bereits mehrere News-Seiten, darunter die britische Daily Mail und die indische Ausgabe von Buzzfeed, darüber berichteten, wurden die meisten Madhu Shah-Konten gemeldet und mittlerweile von Facebook gelöscht.

Fake-Profile zeigen zumeist Frauen

Doch das Problem bleibt bestehen. Immer wieder erhalten Facebook-User Freundschaftsanfragen von ihnen unbekannten Personen. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man diese Anfragen nicht akzeptieren sollte, trotzdem kommt es vor.

Häufig stecken Betrüger dahinter, die über Links eine Schadsoftware verbreiten oder persönliche Daten der betroffenen Person sammeln.

Eine Untersuchung der IT-Sicherheitsfirma Barracuda Networks, die knapp 3000 Facebook-Profile untersuchte, ergab, dass 97 Prozent der Fake-Profile eine -zumeist attraktive - Frau zeigen. Mehr als 60 Prozent der falschen Nutzer geben an, an Männern und Frauen interessiert zu sein (zum Vergleich: bei echten Profilen sind es 5 Prozent).

Ungewöhnlich viele Freunde sind oft auch ein Indiz, dass über das Profil lediglich Nutzer eingesammelt werden. Persönliche Daten sind meist kaum vorhanden, dafür viele Fotos. Wem ein solches Profil auffällt, der sollte es sofort bei Facebook melden.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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Als die Frau das Foto anschaut, merkt sie, dass ihr Kleid doch zu kurz war

(glm)