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6 Fehler, die du bis jetzt immer beim Zähneputzen gemacht hast

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Diese F | Maskot via Getty Images
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Vergiss alles, was du bis jetzt über das Zähneputzen gelernt hast. Oder erweitere deine Kenntnisse zumindest um das Wissen, das du nun erwirbst. Denn schon bei der Auswahl der Zahnpasta und der Aufbewahrung der Zahnbürste machst du vielleicht den ersten Fehler.

Ganz egal, was dir diese tollen neuen Whitening-Zahnpasten versprechen: Sie sind eigentlich viel zu aggressiv. Die guten alten Zahnpasten, die Fluorid enthalten, tun es auch - und zwar ganz ohne deine Zähne dabei zu schädigen.

Dann ist da noch der Platz, an dem deine Zahnbürste steht. Du lagerst sie in der Nähe der Toilette? Sofort weg damit! Denn die Toilettenspülung schleudert Partikel in die Luft, die du lieber nicht auf deiner Zahnbürste hättest.

Diese und noch weitere sechs Dinge solltest du beim Zähneputzen beachten. Dann steht dem strahlenden Lächeln auch nichts mehr im Wege:

1. Du vergisst, deine Zahnbürste zu putzen

Alles, was du aus deinen Zahnzwischenräumen entfernst, bleibt logischerweise in deiner Zahnbürste hängen. Aber putzt du nicht nur deine Zähne, sondern danach auch deine Zahnbürste gründlich?

Du solltest sie gut ausspülen und danach an der Luft trocknen lassen. Die Parodontologische Abteilung der Dental-Universität Greifswald empfiehlt, alle zwei bis drei Monate eine neue Zahnbürste zu kaufen. Du putzt deine Wohnung ja auch nicht mit einem dreckigen Lappen.

2. Du putzt zu fest - oder nicht fest genug

Beim Zähneputzen ist der Druck entscheidend. Putzt du zu fest, beschädigst du den Zahnschmelz. Auch das Zahnfleisch kann reißen, heißt es auf "AllDay".

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Andererseits ist es auch nicht gut, wenn mit zu wenig Druck geputzt wird. Kannst du nach dem Putzen noch immer Zahnbelag sehen, darf es doch ein bisschen fester sein.

3. Du putzt deine Zähne zu oft

Ja, man kann seine Zähne tatsächlich zu oft putzen. Das behauptet zumindest "AllDay". Laut Experten solle man seine Zähne nicht öfter als dreimal täglich putzen - und dann auch nicht länger als zwei Minuten am Stück.

4. Du putzt deine Zähne zum falschen Zeitpunkt

Dass du nach dem Essen deine Zähne putzen sollst, haben dir deine Eltern wahrscheinlich oft genug gesagt. Das Gegenargument kommt vermutlich einige Jahre zu spät, aber verraten sei es trotzdem.

Nicht nach allen Mahlzeiten ist es ratsam, sich die Zähne zu putzen. Denn Säuren im Essen greifen den Zahnschmelz an, die Schutzschicht ist geschwächt. Putzt du dir jetzt die Zähne, reibst du so vielleicht deinen Zahnschmelz ab, warnt die "Apotheken-Umschau".

Besonders nach dem Genuss von sauren Obstsorten oder dem Trinken von Orangensaft solltest du mit dem Zähneputzen besser 30 bis 60 Minuten warten.

Hast du dagegen etwas Süßes gegessen, kannst du ruhig sofort danach zur Zahnbürste greifen. Der wichtigste Zeitpunkt, um deine Zähne zu putzen, ist laut "Apotheken-Umschau" nach der letzten Mahlzeit, bevor du ins Bett gehst.

5. Du machst die falschen Bewegungen

Hast du bis jetzt immer von links nach rechts gebürstet, ist das der richtige Zeitpunkt, um damit aufzuhören. "Von unten nach oben" sollte deine neue Devise lauten.

Die Bürste neigst du im 45-Grad-Winkel zum Zahnfleisch, während du kreisende bzw. rüttelnde Bewegungen machst. Wie das aussieht, kannst du im folgenden Video sehen:

6. Du ignorierst Stellen in deinem Mundraum

Auch deine Zunge und die Innenseiten deiner Wangen müssen geputzt werden. Oder glaubst du, Essensreste bleiben nur an deinen Zähnen haften?

Aber auch die wollen gründlich gereinigt sein, denn ein Zahn besitzt mehrere Flächen. Hier gibt es einen psychologischen Tipp der Dental-Universität: Mit den schwierigen Stellen beginnen, denn wie mit allen Dingen, nimmt die Motivation mit der Zeit ab. Auch wenn es nur drei, äh, zwei Minuten sind.

In diesem Sinne: Fröhliches Zähneputzen!

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(gw)