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Neue "Top Gear"-Moderatorin startet in der "Grünen Hölle"

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Porsche und Hyundai kämpfen um den Sieg auf der legendären  Nordschleife des Nürburgrings

Es ist das wohl größte Motorsportspektakel in Deutschland: Vom 26. bis 29. Mai findet auf der Nordschleife des Nürburgrings das "ADAC Zurich 24h-Rennen" statt. Und unter den erfahrenen Rennfahrerteams von Mercedes, BMW, Audi und Co ist eine rasante Frau: Sabine Schmitz (48), die neue Co-Moderatorin von "Top Gear". Noch bevor die Neuauflage der britischen Kult-Auto-Sendung am 29. Mai auf der BBC ausgestrahlt wird, wird sie ihren Porsche 911 GT3 R durch die sogenannte "Grüne Hölle" jagen - im Nacken das gesamte Feld von Profi- und Amateurfahrern.

Audi und Porsche gelten als Favoriten

Auch LKW-Rennen gibt es auf Nürburgring - sehen Sie dieses spannende Video bei Clipfish

Über 160 Rennwagen in unterschiedlichen Klassen wagen sich auf die rund 25 Kilometer lange Rennstrecke. Auch bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens gelten Audi und Porsche als Favoriten, Mercedes hat mit seinen Rennprofis ebenfalls gute Chancen auf den Sieg. Neben diesen großen Namen gehen auch Marken wie Chrysler, Nissan oder Ford an den Start. Auch Hyundai, der breiten Masse eher als pragmatisch und weniger für Sportlichkeit bekannt, mischt seit 2013 im Motorsport mit und hat bereits mehrere Siege in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge erreicht.

Hyundai-Geschäftsführer Schrick mit an Bord

Insgesamt drei Autos gehen für den südkoreanischen Hersteller in der Eifel auf die Strecke: Der i30 Turbo und der Veloster Turbo sollen vor allem dank ihrer Zuverlässigkeit punkten. Wie gut die Fahrzeuge 24 Stunden unter Extrembedingungen performen, davon überzeugt sich der Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland höchstpersönlich: Mit der Startnummer 133 hetzen Markus Schrick und seine Teammitglieder den i30 24 Stunden lang über den 25,378 Kilometer langen Kurs.

Belastungsprobe für die seriennahen Rennwagen

Zuverlässigkeit und Belastbarkeit sind bei dem Langstreckenrennen entscheidende Vorteile, denn ein Kilometer auf der Nordschleife des Nürburgrings beansprucht die 230 PS starken Rennwagen in etwa so stark wie 15 Kilometer im Alltag. Dabei entspricht der Antrieb der Fahrzeuge zu mehr als 80 Prozent denen der Serienmodelle - lediglich im Innenraum sind mit dem Sicherheitskäfig und Rennschalensitzen große Unterschiede feststellbar.

"Es ist beeindruckend, wie wettbewerbsfähig man mit solch seriennahen Fahrzeugen auf einer enorm anspruchsvollen Rennstrecke wie der Nordschleife sein kann. Die enge Verwandtschaft zum Straßenauto bringt bei der Zuverlässigkeit einen großen Vorteil mit sich", so Schrick.

Sabine Schmitz fährt um den Sieg

Zuverlässigkeit zählt auch für Sabine Schmitz. Doch mit ihrem mehr als 500 PS starken Renn-Porsche will die "Queen der Nordschleife" nicht nur 24 Stunden ohne Schaden und Unfall überstehen. Die erfahrene Rennfahrerin, die 1996 als erste Frau das 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle gewonnen hat, fährt mit ihrem Team um den Gesamtsieg. Kein Problem, solange sie wegen der Siegesfeier die Premiere ihrer eigenen Sendung nicht verpasst.