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Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg: Bundesliga-Relegation im Live-Stream schauen

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  • Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg: Bundesliga-Relegation ab 20.30 Uhr
  • ARD und Sky übertragen das Spiel im TV und Live-Stream
  • Wie ihr das Spiel online schauen könnt, erfahrt ihr im Video

Zwei Traditionsvereine kämpfen um den letzten freien Platz in der Fußball-Bundesliga für die Saison 2016/17. Das Duell zwischen Frankfurt und Nürnberg birgt auf und neben dem Feld viel Brisanz. Das Spiel könnt ihr im TV und Live-Stream verfolgen.

Eintracht Frankfurt will im Hinspiel der Bundesliga-Relegation gegen den 1. FC Nürnberg natürlich mit einem Heimsieg vorlegen. "Wir wollen möglichst zu Null gewinnen", formulierte Eintracht-Trainer Niko Kovac das Ziel für die heutige Partie gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Das Rückspiel beim Zweitligisten in Nürnberg findet am Montag statt.

Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg: Hier könnt ihr das Spiel sehen

Die ARD überträgt das Relegationsspiel ab 20.15 Uhr live im Fernsehen. Anst0ß ist um 20.30 Uhr. Außerdem kann das Spiel auch online im Live-Stream der ARD kostenlos verfolgt werden.

Sky zeigt das Spiel ebenfalls ab 20.15 Uhr auf Sky Bundesliga. Online können Abonnenten die Partie auf Sky Go verfolgen.

Eintracht-Trainer Kovac: trotz schwerer Aufgabe zuversichtlich

Als Bundesligist ist die Eintracht im Duell mit dem Zweitliga-Dritten auf dem Papier der Favorit. Kovac erwartet dennoch eine schwere Aufgabe. "Wir nehmen diese Rolle an, auch wenn es in der Relegation zumeist ganz eng zugegangen ist", warnte der 44-Jährige.

Die Enttäuschung nach dem 0:1 in Bremen, durch das die Rettung am letzten Spieltag verpasst wurde, habe die Mannschaft verarbeitet und in positive Energie umgewandelt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir uns durchsetzen werden", sagte Kovac.

Er kann wieder auf Kapitän und Torjäger Alexander Meier bauen, der nach elfwöchiger Pause wegen einer Knieverletzung vor dem Comeback steht. Überschattet wird das Spiel jedoch von einem tragischen Ereignis.

Drama um Russ: Tumor bei Dopingprobe entdeckt

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt erlebt kurz vor dem Relegationsspiel gegen den 1. FC Nürnberg ein Drama um Marco Russ. Nach Angaben des Clubs wurde bei dem 30-Jährigen bei einer Dopingprobe ein Tumor entdeckt.

Trotzdem meldete sich der Abwehrspieler bei Trainer Niko Kovac einsatzfähig für die beiden wichtigen Begegnungen um den Bundesliga-Klassenverbleib. "Trotz der tragischen Diagnose erklärt sich der Spieler spielbereit, was von ärztlicher Seite bestätigt wurde", teilte die Eintracht mit.

Entdeckt wurde der Tumor durch eine Dopingkontrolle. Beim Eintracht-Kapitän sei ein "auffällig erhöhter Wert des Wachstumshormons HCG" festgestellt worden, schreibt die Eintracht auf ihrer Internetseite.

Bei einer Untersuchung des erfahrenen Bundesliga-Spielers durch einen Internisten wurde dann die schwere Tumorerkrankung entdeckt. Dadurch würden sich die erhöhten Werte erklären, teilte die Eintracht mit. "Dieser Befund wurde noch am Abend durch die sofort eingeleitete Blutuntersuchungen von einem biochemischen Institut leider bestätigt", heißt es weiter.

Die Aufstellung beim 1. FC Nürnberg

Auf mehrere Spieler verzichten muss dagegen der "Club". Abwehrmann Jürgen Mössmer sowie die Mittelfeldspieler Jan Polak und Patrick Erras fallen aus. Dafür kehrt Hanno Behrens nach einer Gelb-Sperre zurück. "Neun von elf Spielern sollten klar sein, der Rest wird sich noch herauskristallisieren", meinte Trainer René Weiler.

Die Franken hoffen natürlich ebenfalls auf eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel vor heimischer Kulisse am kommenden Montag. Zwei Jahre im Unterhaus sollen genug sein. "Nächste Saison werden viele große Vereine in der Zweiten Liga spielen, wir hoffen, wir sind nicht dabei", erklärte Kapitän Miso Brecko.

Frankfurter Arena ausverkauft

Das Duell der beiden Traditionsvereine elektrisiert auch die Fans. Mit 51.500 Zuschauern ist die Frankfurter Arena ausverkauft. Die Hessen hätten glatt das Doppelte an Tickets verkaufen können. Aufgrund der ausgeprägten Fan-Feindschaft wurde die Partie von der Polizei als Risikospiel eingestuft.

"Konflikte zwischen den beiden Fangruppen werden einkalkuliert, worauf die Polizei unter anderem mit deutlich sichtbarer Präsenz vorbereitet sein wird", teilte die Frankfurter Polizei mit.

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(mast)