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ZDF-Moderatorin Dunja Hayali bekommt einen Hassbrief – und reagiert cool

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Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali hatte wegen ihres Migrationshintergrunds schon oft mit Beleidigungen zu kämpfen. Besonders im Internet wurde sie Opfer von Hasskommentaren, weil sie sich für Flüchtlinge einsetzte - das Landgericht Hamburg erwirkte im Februar bereits eine einstweilige Verfügung gegen einen Facebook-Nutzer, der sie besonders übel beschimpfte.

Nun erreicht die beleidigende und rassistische Post die Journalistin nicht nur über soziale Netzwerke, sondern auch auf dem traditionellen Postweg. "Sie sind eine der dümmsten Ziegen, die beim ZDF arbeiten", eröffnet ein Schreiberling, der sich selbst "Lawrence von Arabien" nennt, seinen Brief, den Hayali über Facebook veröffentlichte.

Das Schriftstück strotzt vor Rechtschreibfehlern und Beleidigungen unter der Gürtellinie - und nicht zuletzt sein Pseudonym lässt darauf schließen, dass der Autor viel falsch versteht. Der englische Offizier Thomas Edward Lawrence, dessen Leben im oscarprämierten Werk "Lawrence von Arabien" in den Sechzigern verfilmt wurde, respektierte die arabische Kultur - was man von dem Hassbrief-Schreiber ganz klar nicht behaupten kann.

Aber die Moderatorin Dunja Hayali reagierte cool – wie das Video zeigt.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.