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Siebenjährige malt mit Kreide auf die Straße - die Reaktion der Behörden ist schockierend

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STREET CHALK
girl painting | Peter Augustin via Getty Images
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  • Eine Familie in Brandenburg hat Ärger mit dem Ordnungsamt
  • Das Kind der Familie hatte mit Kreide Parkbuchten auf die Straße gemalt

Eine Siebenjährige hat mit einer Kreidemalerei in einer Spielstraße in Brandenburg das Ordnungsamt auf den Plan gerufen.

Das Mädchen hatte am Himmelfahrtstag mit bunter Kreide ein "P" und Streifen für drei Parkbuchten auf die Fahrbahn vor dem Wohnhaus in Neuruppin gemalt, da die Familie Besuch erwartete.

Die Behörde habe gegen die Eltern ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubter Bemalung der Straße eingeleitet, sagte die Mutter des Mädchens der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Eine Zahlungsaufforderung gab es noch nicht.

Die Behörde forderte die Eltern auf, die Kreide zu beseitigen. Andernfalls werde damit eine Firma auf Kosten der Familie beauftragt.

Sind Kindermalereien eine "Verunreinigung"?

Zuerst hatten die Onlineausgaben der "Märkischen Oderzeitung" und der "Märkischen Allgemeinen" darüber berichtet.

Dazu passend: An alle überfürsorglichen Eltern - was tut ihr euren Kindern an?

Der SPD-Stadtverordnete und Anwalt Klaus-Dieter Mießbauer sagte, als er die Stadtordnung mitbeschlossen habe, wäre niemand auf die Idee gekommen, dass eine Kindermalerei eine "Verunreinigung" darstellen könne.

"Damit werden wir zur Lachnummer", ist er überzeugt. Nun will er auf der nächsten SPD-Fraktionssitzung beantragen, in der Stadtordnung klarzustellen, dass Kindermalereien straffrei bleiben.

Mit Material der dpa

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(sk)