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Vor dem Showdown gegen Trump: Clinton schwächelt bei US-Vorwahlen

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CLINTON
Vor dem Showdown gegen Trump: Clinton schwächelt bei US-Vorwahlen | Aaron Bernstein / Reuters
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  • Bei den Demokraten hat Bernie Sanders die Vorwahlen in Oregon gewonnen
  • In Kentucky setzte sich Hillary Clinton wohl äußerst knapp durch

In der Nacht auf Mittwoch fanden in den US-Bundesstaaten Oregon und Kentucky Präsidentschaftsvorwahlen statt. Bei den Demokraten setzte sich in Oregon laut Informationen der Nachrichtenagentur AP Bernie Sanders durch.

In Kentucky erklärte Hillary Clinton ihren Sieg, offiziell bestätigt ist dieser jedoch nicht – zu knapp war das Ergebnis bis zur Auszählung aller Stimmen.

Das enge Ergebnis bedeutet, dass sich Clinton und Sanders die 55 in Kentucky zu holenden Delegiertenstimmen teilen werden.

Clinton: "Vereint sind wir stärker"

Bei Twitter zeigte sich Clinton trotz des nu hauchdünnen Erfolges gut gelaunt: "Wir haben gerade Kentucky gewonnen. Danke an alle. Vereint sind wir stärker“, schrieb die Demokratin.

Clinton-Sieg gilt als sicher

Insgesamt liegt Clinton mittlerweile fast uneinholbar vor Bernie Sanders. Sie braucht nur noch rund 100 Delegierte zur Nominierung, bei 946 noch zu vergebenen Stimmen. Dennoch dürfte das schwache Abschneiden bei den jüngsten Vorwahlen Clinton Missfallen bereiten, steht ihr doch ein harter Kopf-an-Kopf-Wahlkampf gegen den republikanischen Exzentriker Donald Trump bevor.

Dieser konnte in Oregon, dem einzigen Staat in dem die Republikaner in dieser Nacht abstimmten, einen deutlichen Erfolg verbuchen, was nach dem Ausstieg seiner letzten verbleibenden Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich jedoch kaum verwunderte.

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(bp)