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Prozessbeginn: Zum Christentum konvertierter Iraner krankenhausreif geschlagen

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Konvertierter Iraner von Afghane im Flüchtlingsheim schwer verletzt. | Panoramic Images via Getty Images
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Ein Afghane muss sich ab Donnerstag wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg einen Iraner aufgrund seiner Konversion zum Christentum schwer am Kopf verletzt haben. Das berichtet Focus online.

Der Afghane soll am 18. Oktober 2015 in der Flüchtlingsunterkunft eines ehemaligen Baumarkts in Hamburg-Eidelstedt einen Iraner mit einem Teleskopschlagstock attackiert haben.

Grund für den Übergriff soll die Aussage des Iraners gewesen sein, dass er zum Christentum konvertierte. Daraufhin habe der Afghane gesagt, dass es nun keine Sünde mehr sei, den Iraner zu töten.

Afghane flüchtet nach der Tat

Es waren 15 bis 20 Personen nötig, um den wütenden Afghanen zu stoppen. Der Iraner wurde schwer am Kopf verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Täter ist nach dem Vorfall untergetaucht und wurde Mitte Dezember in einer Erstaufnahmeeinrichtung im Stadtteil Bahrenfeld wiedererkannt und verhaftet. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(ben)