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Grausame Haltung von Zootieren: Die Abgründe der Menschheit in einem Foto

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Ein Bär sitzt in seinem Gefängnis - einem harten, schmutzigen Loch, in das man ihn gesperrt hat und in das hin und wieder Futter geworfen wird, damit er überlebt.

Menschen haben diesen Bären gezwungen, in diesem Loch zu leben - zu ihrer Unterhaltung. Diese Grausamkeit des Menschen spiegelt sich in dem Bild des Fotografen Peter Marlow wider, das 2001 im Zoo von Kaliningrad entstanden ist.

Der Bär mit dem dreckigen Fell sitzt auf dem harten Beton und sieht lustlos zu den drei Kindern auf, die sich über sein Gefängnis gebeugt haben, um ihn anzusehen.

Zootiere leben zum Teil unter grausamen Bedingungen

Was für eine Schande für ein so edles, starkes Tier, in seiner Hilflosigkeit ausgestellt zu werden. Wie traurig, dass die Kinder zwar einen echten Bären zu sehen bekommen, aber nie erfahren werden, wie er sich durch einen Wald bewegen kann. Wie geschickt er Fische aus einem Fluss fangen kann. Wie viel Lebensfreude er ausstrahlt, wenn er einen Hügel hinunter kullert.

Obwohl Tierschützer immer wieder darauf aufmerksam machen, dass Zootiere häufig unter den Bedingungen der Gefangenschaft leiden, erfreuen sich Zoos immer noch großer Beliebtheit. Man kann nur hoffen, dass sich mehr Menschen damit auseinandersetzen, wie es den Tieren geht, die sie durch Glaswände und Gitterstäbe hindurch zu ihrem Vergnügen beobachten.

Die wenigsten wissen zum Beispiel, dass Zootieren zum Teil Antidepressiva verabreicht werden, damit sie zufrieden wirken. Es ist wirklich verstörend, dass wir Menschen unschuldigen und faszinierenden Tieren derartige Grausamkeiten antun.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?


Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.


Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.


Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.


Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.


Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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