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George Clooney: "Es wird keinen Präsidenten Donald Trump geben"

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George Clooney (v.re.n.li.), Jodie Foster und Julia Roberts beim Fototermin in Cannes

Das Filmfest von Cannes hat bereits an den ersten beiden Tagen durch viel Hollywood-Prominenz geglänzt. Auf der Pressekonferenz zu ihrem neuen Film "Money Monster" standen George Clooney (55, "Hail, Caesar!"), sein Co-Star Julia Roberts (48, "Vor ihren Augen") und Regisseurin Jodie Foster (53, "Der Gott des Gemetzels") den Journalisten Rede und Antwort. Dabei ging es auch um die US-Präsidentschaftswahl, zu der Clooney Medienberichten zufolge eine klare Meinung vertritt.

"Wir haben keine Angst"

Hinter welchem US-Politiker George Clooney steht, verrät euch dieser Clip

"Es wird keinen Präsidenten Donald Trump geben. Das wird nicht passieren", so der 55-Jährige entschlossen, was die anwesenden Journalisten zu einem spontanen Applaus veranlasste. "Angst wird nicht etwas sein, das unser Land antreibt. Wir werden keine Angst vor Moslems, Einwanderern oder Frauen haben. Wir haben keine Angst, vor nichts und niemandem", ist sich Clooney sicher. Der Schauspieler hat auch eine Theorie, warum Donald Trump (69) plötzlich so populär sei. Dabei ließ er kein gutes Haar an der Medienwelt.

Trump sei das Resultat von Nachrichtensendungen, die keine Folgefragen stellen würden. Rund um die Uhr, 24 Stunden am Stück Nachrichten zu erhalten, bedeute nämlich nicht, dass man mehr Nachrichten bekomme. "Es bedeutet lediglich, dass man die gleichen Nachrichten häufiger erhält", prangert Clooney an. Die heutigen Fernsehnachrichten seien eine große Katastrophe in der Art, wie man sich aktuell informiere.

In "Money Monster" spielt Clooney Finanzguru Lee Gates, der eine eigene TV-Show moderiert. Während der Live-Sendung stürmt Familienvater Kyle (gespielt von Jack O'Connell) mit einer Waffe das Studio und nimmt Gates als Geisel. Kyle hat durch ein schlechtes Investments alle seine Ersparnisse an der Börse verloren - nachdem er einem Insidertipp aus Gates' Sendung beherzigt hatte. Nun fordert er Antworten und einen Anstieg seiner Aktien, oder er werde Gates umbringen. Die Kameras bleiben auf Sendung und die Geiselnahme wird zum Medienspektakel. Doch kann Gates gerettet werden?