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Lehrerin schreibt Schülern motivierende Botschaften auf ihre Tische

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Diese Lehrerin weiß definitiv, wie man Schüler motiviert.

Chandni Langford, Lehrerin der fünften Klasse an der Evergrenn Avenue Grundschule in New Jersey, schrieb jedem ihrer Schüler vor einer Prüfung ein paar Worte auf den Tisch.

Die Botschaften, die alle mit dem Hashtag #growthmindset (auf Deutsch: wachstumsorientiert) endeten, sollte das Selbstbewusstsein der Kinder stärken.




"Wenn die Kinder zur Schule kommen, sollten sie wissen, dass sie - obwohl sie nicht mehr zu Hause bei ihrer Familie sind - Menschen haben, die sie lieben und sich um sie kümmern so gut sie können. Und die wirklich an sie glauben", sagte Langford im Interview mit der Huffington Post.



Langford, die 19 Schüler unterrichtet, ging in den Nachrichten auf jeden Schüler individuell ein. "Lis, vergiss nie, es gibt keinen Aufzug zum Erfolg, du musst die Stufen nehmen", stand auf dem Tisch einer Schülerin.




"Lernen ist deine Superkraft! Hör nie auf, es zu versuchen und hör nie auf, dein Gehirn weiter zu füttern", schrieb sie einem anderen Schüler.




Auf einen anderen Tisch schrieb sie: "Ich werde dir nicht sagen, dass es leicht wird, aber es wird sich lohnen. Gib dein Bestes!"

Ihre Nachrichten, die sich auf Facebook verbreiteten, seien von dem Konzept des "Growth Mindset" geprägt, sagte die Lehrerin. Es stammt von Carol Dweck und geht davon aus, dass Fähigkeiten sich durch harte Arbeit und Hingabe entwickeln können, und nicht bloß durch "Hirn und Talent".

Die schönen Botschaften dürften sich ausgezahlt haben. Langford erzählte der Huffington Post, die Kinder hätten sich sehr über die Beschriftung ihrer Tische gefreut.

"Sie waren sehr gerührt. Ich denke, das hat ihnen ein bisschen von der Nervosität genommen", sagte sie. "Manche Schüler wollten die Botschaften auf ihren Tischen stehen lassen."

Die Aktion entzückte nicht nur die Schüler, sondern auch andere Lehrer. Seit ihre Botschaften das Internet erobert haben, bekommt Langford viele E-Mails und Kommentare auf Facebook, in denen ihre Arbeit gelobt wird.

"Es ist sehr nett und motivierend", sagte sie. "Wenn ich nur einen einzigen Lehrer inspirieren kann, dasselbe für seine Kinder zu tun, war es das wert."

Vor allem will sie ihre Kinder wissen lassen, dass sie hinter ihnen steht.

"Ich denke, sie können alles erreichen."

Dieser Text erschien ursprünglich bei Huffington Post USA und wurde von Valentina Resetarits aus dem Englischen übersetzt.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung




Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.


Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.


Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.


In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.


Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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Du willst, dass dein Kind ein Genie wird? Dann gib ihm einen dieser Namen!

(lk)