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Nasa entdeckt 1284 neue Planeten - Hoffnung auf zweite Erde

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NASA
Die Nasa hat verkündet, dass sie die Existent von über 1200 neuer Planeten nachweisen kann (Collage: HuffPost) | Getty/dpa/HuffPost
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  • Astronomen haben die Existenz von 1284 weiteren Planeten bestätigt
  • Das nährt bei der Nasa die Hoffnung auf die Entdeckung einer zweiten Erde

Astronomen haben die Existenz von 1284 Planeten bei anderen Sternen bestätigt. Die sogenannten Exoplaneten waren mit dem Weltraumteleskop Kepler der US-Raumfahrtbehörde Nasa erspäht worden.

"Das macht uns Hoffnung, dass wir eine zweite Erde entdecken"

"Das ist die größte Zahl von Exoplaneten, die je auf einmal bekanntgegeben worden sind", sagte der Hauptautor der Analyse, Timothy Morton von der Princeton University (US-Staat New Jersey), auf einer Pressekonferenz in Washington.

Mit der neuen Untersuchung habe sich die Zahl bestätigter "Kepler"-Exoplaneten mehr als verdoppelt, betonte Nasa-Chefwissenschaftlerin Ellen Stofan.

"Das macht uns Hoffnung, dass wir irgendwann da draußen bei einem Stern ähnlich unserem eigenen eine weitere Erde entdecken."

Der Nasa-Planetenjäger "Kepler" hatte bis zum Juli 2015 insgesamt 4302 Kandidaten für Exoplaneten entdeckt. 984 davon waren bereits früher bestätigt worden.

Kepler war bis 2009 im All

1284 weitere Kandidaten wurden nun durch die neue Analyse im Fachblatt "The Astrophysical Journal" bestätigt. Bei 707 Kandidaten handele es sich dagegen höchstwahrscheinlich um falschen Alarm, führten die Wissenschaftler aus.

1327 weitere Kandidaten seien wahrscheinlich echte Planeten, eine Bestätigung dafür stehe jedoch noch aus.

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Insgesamt hatten Astronomen mit verschiedenen Instrumenten bereits mehr als 2100 Planeten bei anderen Sternen entdeckt. Mit der neuen Analyse der "Kepler"-Beobachtungen steigt die Zahl bekannter Exoplaneten nun auf rund 3400.

"Kepler" war 2009 zur Suche nach fernen Planeten ins All geschossen worden. Das fliegende Observatorium hatte mehrfach mit technischen Problemen zu kämpfen und hatte sich zuletzt vorübergehend in einen Notfallmodus versetzt.

Inzwischen arbeite "Kepler" jedoch wieder normal, betonte Nasa-Missionsmanager Charlie Sobeck.

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(bp)