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Das Mädchen wird jeden Tag eine Sekunde lang gefilmt - das Ergebnis löst Übelkeit aus

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Was würde passieren, wenn in Großbritannien Krieg ausbräche? Dieser Frage ging die wohltätige Organisation "Save the Children" vor mehr als zwei Jahren nach.

In einem schockierenden Video zeigten sie, wie sich das Leben eines Mädchens verändert, als London plötzlich vom Krieg überrollt wird. Man sieht ein kleines Mädchen, wie es über ein Jahr lang jeden Tag für eine Sekunde gefilmt wird. Und wie plötzlich in ihre unbeschwerte Normalität der Krieg hereinbricht.

"Save the Children" dreht neues Video

Nun hat "Save the Children" ein Nachfolgevideo zu der Kampagne gedreht. In dem aktuellen Video müssen das Mädchen und seine Mutter vor dem Konflikt fliehen. Man sieht, wie sie in einem Flüchtlingslager unterkommen. Die Lebensbedingungen in dem Lager sind erschreckend, es ist kein Platz für Kinder, kein Platz für Menschlichkeit. Der Vater des Mädchens wird vermisst, Mutter und Tochter durchleben einen Alptraum, für den wir kaum Vorstellungskraft haben.

Es sind beeindruckende Aufnahmen, die nachdenklich machen.

Das erste Video seht ihr oben.

Das Nachfolgevideo könnt ihr hier sehen:


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

(lk)