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Raubtiere hautnah: Chinesischer Zoo schickt Besucher im Käfig auf Safari

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Wildtierhaltung im Zoo ist ein umstrittenes Thema. Tierschützer fordern schon länger, sie in Deutschland zu verbieten. Und damit dem Beispiel von Ländern wie Dänemark, Belgien oder den Niederlanden zu folgen.

Der Lehe Ledu Wildlife Zoo in der chinesischen Millionenstadt Chongqing hat den Spieß umgedreht: Hier befinden sich nicht die wilden Tiere hinter Gittern, sondern die Besucher.

Die Menschen werden in einem Käfig auf der Ladefläche eines Trucks durch den Park gefahren, während exotische Raubtiere – darunter bengalische und weiße Tiger sowie Bären – frei herumlaufen. Grundsätzlich ist das ein charmanter Gedanke - endlich sind schaulustige Besucher dort, wo sie hingehören.

Ein Köder für die Wildtiere: Füttern erwünscht

Die Umsetzung allerdings lässt aus Tierschutz-Sicht zu wünschen übrig. Um die Raubtiere anzulocken, ist der Wagen von außen mit rohem Fleisch bestückt. Sogar Füttern ist erlaubt: Durch eine Öffnung am oberen Rand des Käfigs können die Besucher Fleischstücke an die Tiere verteilen.

Damit die Menschen nicht selbst als Häppchen enden, werden sie am Anfang der Tour eindringlich davor gewarnt, die Hände durchs Gitter zu stecken.

Erfolgskonzept: Die Leute lieben die Gefahr

Das Spiel mit der Gefahr kommt an: Die aufregende Attraktion hat sich für den Lehe Ledu Wildlife Zoo als echter Publikumsmagnet erwiesen.

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(sho)