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Spionage-Affäre bei der AfD: Parteispitze lässt Datenspuren auf Festplatten sichern

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AfD-Chefin Frauke Petry: Ihre Partei lässt derzeit nach möglichen Spitzeln in der AfD-Parteizentrale fahnden (Archivbild) | dpa
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  • Die AfD-Führung fahndet nach einem Spitzel in der Parteizentrale
  • IT-Forensiker stellen schon seit Taqen Festplatten-Daten sicher
  • Das LKA hält einen Terrorangriff von außen für "höchst unwahrscheinlich"

Seit einigen Tagen lässt die AfD-Parteispitze offenbar Datenspuren an sämtlichen AfD-Computern in der Parteizentrale von IT-Forensikern sicherstellen. Das berichtet die "Bild".

Mit der Aktion wolle die AfD-Spitze rekonstruieren, wer in der Partei für das Datenleck verantwortlich war, das im Vorfeld des Parteitags in Stuttgart dafür sorgte, dass persönliche Daten von 2400 AfD-Parteitagsteilnehmern an die Öffentlichkeit gelangten.

"Der linksradikalen Szene hilflos ausgeliefert"

"So etwas darf sich niemals wiederholen. Unsere Mitglieder sind doch Übergriffen, Einbrüchen, Droh-Anrufen und Farbbeutel-Attacken aus der gewaltbereiten linksradikalen Szene hilflos ausgeliefert", zitiert die "Bild" AfD-Vorstand Georg Pazderski.

"Wir müssen wissen, wo und wie der Angriff stattgefunden hat und arbeiten mit den Behörden unter Hochdruck daran, das aufzuklären. Der Täter muss überführt werden."

Laut Parteisprecher Christian Lüth gebe es bislang "keine heiße Spur", berichtet das Blatt. LKA-Beamte in Berlin würden derweil einen Hackerangriff von außen für "höchst unwahrscheinlich" halten.

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bp