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Er fand die Nachrichten seiner Mutter auf dem Anrufbeantworter - Es brach ihm das Herz

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Der US-Amerikaner Charles Frank war lange Zeit davon ausgegangen, dass es aus seiner Kindheit kaum Familienvideos gibt. Bis er einen Anruf von seiner Mutter bekam. Sie bat ihn, ihr dabei zu helfen, die alten Aufnahmen auf Festplatte zu speichern. Eigentlich stand Frank seiner Mutter nicht wirklich nahe, doch das ließ sich der Filmemacher aus Brooklyn nicht zweimal sagen. Die über 20 aufgezeichneten Stunden aus seiner Kindheit waren für ihn eine Achterbahn der Gefühle. Der Internetseite "Upworthy" sagte er:

“Ich schaute jeden Clip an, von Anfang bis Ende. Ich weinte, ich lachte und dann fragte ich mich, was passiert war? Warum sind wir nicht so verbunden wie damals?”

Auf seiner Suche nach Antworten entdeckte er die vielen Sprachnachrichten, die ihm seine Mutter hinterlassen hatte. 38 von ihnen hatte er nie abgehört. Meistens ging es in ihnen um alltägliche Dinge. Doch die liebevolle Aufmerksamkeit, die seine Mutter ihm mit ihnen schenkte, ließ Frank gleichzeitig Schuld und Dankbarkeit fühlen. Er entschloss sich, einen Kurzfilm zu machen - mit Ausschnitten aus seiner Kindheit und den originalen Sprachaufnahmen als Erzählstimme.

Mit "My Baby you'll be" will Frank die Zuschauer dazu bewegen, über die eigene Beziehung mit ihrer Mutter nachzudenken und sich daran zu erinnern, was für ein großes Geschenk bedingungslose Liebe ist. Und darüber hinaus: Dass wir sie auch zurück schenken sollten.

Im Film stellt sich Frank als jemand dar, der damit seine Schwierigkeiten hat. Seine Mutter war zu Tränen gerührt. Doch ganz einverstanden mit seiner Selbstdarstellung war sie nicht. Denn sie ist sich sicher, dass er sofort zu ihr eilen würde, sollte sie je Hilfe brauchen.

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