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Maifest in Passau: Besucher beklatschen einen verstörenden Gewaltakt

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Maifest in Passau: Besucher beklatschen einen verstörenden Gewaltakt | dpa
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Auf einem Maifest in Passau spielten sich am Wochenende verstörende Szenen ab: Ein 28-Jähriger griff unbegründet einen Polizeibeamten an, drückte ihn über eine Brüstung, schlug auf ihn ein - und bekam dafür von den Besuchern auch noch Applaus.

Ein ernüchternder Vorfall, heißt es in der Polizeibilanz zur Passauer Maidult, die dieses Jahr mit 18 Körperverletzungsdelikten, darunter acht Fällen von gefährlicher Körperverletzung, am Sonntag zu Ende ging.

Mann ging auf Polizisten los

Ein 28-jähriger Festzeltbesucher wurde von einem Polizisten nach seinen Ausweispapieren gefragt, wollte sie nicht zeigen und ging unvermittelt auf den Beamten los. Unterstützung bekam der Mann dabei von seinem Bruder, der eingriff - und von Passenten, die seinen Widerstand gegen die Staatsgewalt beklatschten.

Dass der Beamte nur mit mittelschweren Verletzungen davonkam, hat er seinen Kollegen zu verdanken.

Sie griffen ein und konnten mithilfe des Sicherheitsdienstes die Situation entschärfen. Die Polizisten hielten das Brüderpaar bis zum raschen Eintreffen der Unterstützungskräfte in Schach und getrennt. Drei weitere Beamte wurden leicht verletzt.



Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

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(sho)