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Skandal um russische ESC-Jury: Ergebnisse der Länderwertung im Internet aufgetaucht

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  • Es ist ein peinlicher Vorfall
  • In einem Video, das eines der Jury-Mitglieder zeigt, liegen Zettel mit Wertungen

Eigentlich sollen diese Ergebnisse bis zur endgültigen Entscheidung am Samstag geheim bleiben. Dass die Ergebnisse der russischen Jury schon vorab bekannt wurden, liegt an einem Video von der Jurysitzung, das eines der russischen Jurymitglieder schon vorab veröffentlichte. Die Auftritte der Halbfinals werden aufgezeichnet und erst später ausgestrahlt.

Die russische Sängerin und Schauspielerin Anastasia Stotskaja postete das Video auf Periscope. Zu sehen waren auf dem Wertungszettel Plus- und Minus-Zeichen bei einzelnen Ländern.

Russische ESC-Jury könnte disqualifiziert werden

Bedeutet das, dass die ESC-Entscheidung manipuliert ist?

Und was heißt das für die Übertragung des ersten Halbfinals am heutigen Dienstagabend?

Ein Sprecher des ESC sagte dem Online-Ableger des "Stern", dass "die Angelegenheit derzeit überprüft werde." Eine Entscheidung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) soll es am Dienstagnachmittag geben.

Das erste ESC-Halbfinale: Diese Länder machen mit

Im Finale des ESC 2016 treten 26 Länder und Lieder an. In den Halbfinals an diesem Dienstag (10.5.) und Donnerstag (12.5.) fallen jeweils acht Lieder raus. Insgesamt machen in diesem Jahr 42 Länder beim ESC mit. Neben fünf anderen großen Geldgebern ist Deutschland - ebenso wie Gastgeber und Vorjahressiegerland Schweden - automatisch fürs Finale (14.5.) gesetzt: Die 18 Jahre alte "The Voice of Germany"-Siegerin Jamie-Lee Kriewitz singt das Lied "Ghost".

Eigentlich sollen die Juryentscheidungen der Länder erst am Samstag bekannt werden, um eine Beeinflussung der Juroren zu verhindern.

Die EBU könnte nun die russische Jury disqualifizieren. Dann würden nur die Stimmen der russischen Anrufer gezählt.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(cho)