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Münster-"Tatort": Thiel und Boerne holen besten Marktanteil seit über 20 Jahren

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Lockten trotz des guten Wetters Millionen Zuschauer vor die Fernseher: Axel Prahl (r.) und Jan Josef Liefers im Münster-

Trotz der eher schlechten Kritiken im Vorfeld hat das amüsante Münsteraner Ermittler-Gespann Thiel und Boerne mit dem "Tatort: Ein Fuß kommt selten allein" am Sonntagabend erwartungsgemäß Millionen Menschen vor die Bildschirme gelockt. Zwar ist die Zuschauerzahl von rund 12,7 Millionen kein Rekord, der Marktanteil von 37,1 Prozent war aber der höchste einer Episode der Krimi-Reihe seit über 20 Jahren. Das berichtet das Branchenmagazin "Meedia".

Zuletzt erzielte eine Hamburger Folge 1993 über 39 Prozent. Eine mögliche Erklärung für den hohen Marktanteil könnte das gute Wetter am diesem Abend gewesen sein, das vergleichsweise generell weniger Menschen vor die Fernseher zog.

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"Hatte mit VIEL weniger gerechnet"

Auch Boerne-Darsteller Jan Josef Liefers ist nach eigener Aussage "platt" über den Erfolg der Folge. "Hatte mit VIEL weniger gerechnet bei der Programmierung und dem Hammerwetter gestern", schreibt der 51-Jährige am Montag auf Facebook. In Zusammenarbeit mit der "Bild"-Zeitung ließ sich Liefers am Abend zuvor zeitgleich zur Ausstrahlung der "Tatort"- Episode per Facebook-Live seinen Fans zuschalten. Er plauderte über die Handlung, rätselte mit über den Täter und beantwortete Fragen.

In der jüngsten Episode verschlug es Kommissar Frank Thiel und Professor Karl-Friedrich aufs Tanzparkett - zumindest bei einem von beiden jedoch nur aus beruflichen Gründen: Die Tänzerin Elmira Dumbrowa war zuvor tot im Wald aufgefunden worden. Wer den "Tatort" verpasst hat, kann ihn sich im Nachhinein noch in der ARD-Mediathek ansehen.