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Umfragetief: Merkel und Gabriel haben nur noch ganz knappe Mehrheit

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  • Der Sinkflug der Koalitionsparteien in Umfragen setzt sich fort
  • Erstmals hat die GroKo in einer Umfrage die deutliche Mehrheit verloren
  • Die wichtigsten Aussagen des Textes seht ihr im Video oben

Fast wöchentlich verkünden Meinungsforschungsinstitute neue Rekordtiefs für die CDU. Nun hat Merkels CDU/CSU-Bündnis einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Wie die "Bild" unter Berufung auf den neuen INSA-Meinungstrend meldet, kommen CDU/CSU nur noch auf 30,5 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sind 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche und der bisher tiefste von INSA gemessene Wert.

Große Koalition verliert ihre deutliche Mehrheit

Zusammen mit der SPD, die stabil bei 19,5 Prozent liegt, kommt die Große Koalition demnach nur noch auf 50 Prozent. Das sind 17 Punkte weniger als bei der Bundestagswahl 2013. Wäre diese Umfrage das Ergebnis einer Bundestagswahl, hätte die Große Koalition ihre deutliche Mehrheit verloren.

Im Gegenzug kann die AfD deutlich um 1,5 Punkte auf 15 Prozent zulegen, schreibt die Tageszeitung weiter. Die Grünen liegen stabil bei 13 Prozent, die Linkspartei bei zehn Prozent.

Die FDP wäre mit acht Prozent wieder sicher im Bundestag vertreten. INSA-Chef Hermann Binkert sagte zu dem Ergebnis: "Die Rechnung Union plus SPD gleich Mehrheit muss bei der Bundestagswahl 2017 nicht mehr stimmen."

INSA-Chef Hermann Binkert gilt als Afd-nah

Für den INSA-Meinungstrend wurden vom 4. bis 9. Mai insgesamt 2048 Wahlberechtigte befragt.

Hermann Binkert ist ein ehemaliger CDU-Politiker, der als AfD-nah gilt. Die AfD schneidet in INSA-Umfragen häufig besser ab als in Befragungen anderer Institute. Aber auch die zeigen ein deutliches Erstarken der Partei.

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(ben)