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Deshalb solltet ihr bei einer Verkehrskontrolle niemals pusten

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BREATHALIZER
SAN FRANCISCO - DECEMBER 26: California Highway Patrol officer Mark Rossetti administers a breathalizer test to a man at a sobriety checkpoint December 26, 2004 in San Francisco, California. The California Highway Patrol reported a total of 1,481 driving under the influence arrests since the December 17 the start of the AVOID regional campaign against drunken driving. AVOID, a regional force of 125 police departments in the San Francisco Bay Area, runs its annual ANTI-DUI campaign from December | Justin Sullivan via Getty Images
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Wer nach einer Feier mit dem Auto heimfährt und auf halbem Weg von der Polizei angehalten wird, sollte sich genau überlegen, ob er in das Röhrchen pustet oder es verweigert. Denn warum sollte man den Beamten aktiv bei ihrer Suche nach Beweismitteln helfen?

Waren die zwei Bierchen jetzt schon zu viel oder bin ich auch über der offiziellen Promille-Grenze noch fahrtüchtig? Wer sich bei einer Polizeikontrolle nicht sicher ist, sollte auf keinen Fall einem Atem-Alkoholtest zustimmen, wie Ordnungs- und Strafrechts-Experte Daniel Nierenz gegenüber Focus Online rät. Es gibt kein Gesetz, das einen Fahrer dazu zwingen kann - und genau auf dieses Wissen können Fahrer bei einer Alkoholkontrolle zurück greifen.

Sind sich die Beamten unsicher, steigen die Chancen, weiterfahren zu dürfen.

Verweigert man den Atem-Alkoholtest, müssen die Beamten entscheiden, ob sie den Fahrzeugführer zum Bluttest mit auf die Wache nehmen. Und hier liegen die versteckten Chancen: Sind sie sich nicht sicher, ob die Promillegrenze tatsächlich überschritten wurde, hat man gute Chancen, ohne Folgen davon zu kommen.

Denn zu viele unbegründete Alkoholkontrollen darf die Polizei nicht durchführen - vor allem wenn sie sich bei negativen Ergebnissen für die anfallenden Kosten rechtfertigen muss.

“Kein Mensch muss sich selbst belasten oder bei der Belastung aktiv mitwirken“, erklärt Nierenz. Hinzu kommt, dass allein der Alkoholwert im Blut entscheidet, ob man fahrtüchtig ist oder nicht. Das Pusten liefert lediglich einen Anhaltspunkt. Doch selbst einer Blutuntersuchung müssen Autofahrer nicht zustimmen. Daniel Nierenz rät in dem Fall, auf eine richterliche Anordnung zur Blutentnahme zu bestehen.

Führt die Polizei den Bluttest mit richterlicher Anordnung durch und der Alkoholwert im Blut ist tatsächlich unzulässig, folgt ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren oder sogar ein Strafverfahren. In dem Fall muss der Fahrer die Kosten für die Blutuntersuchung, das Verfahren und die Strafe übernehmen. Liegt der Wert jedoch unterhalb der zulässigen Grenze, übernimmt der Staat alle anfallenden Kosten.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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