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Paris wird zur Fußgängerzone: So setzte die französische Hauptstadt ein Zeichen für die Umwelt

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PARIS
Paris blieb heute mal autofrei | dpa
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  • Auf dem Pariser Champs-Elysées herrschte heute Auto-Verbot
  • In Zukunft soll die Straße jeden ersten Sonntag im Monat autofrei sein
  • Ziel ist es, den Verkehr in der Stadt zu reduzieren und so die Umwelt zu schonen

Die Pariser Prachtstraße Champs-Elysées hat sich am Sonntag in eine Fußgängerzone verwandelt. Künftig soll die vierspurige Verkehrsader mitten in Frankreichs Hauptstadt jeden ersten Sonntag im Monat autofrei sein. Fußgänger und Fahrradfahrer können zwischen dem Place de la Concorde bis kurz unterhalb des Triumphbogens auf einer Strecke von mehr als 1,5 Kilometern ungestört flanieren und fahren.

Für 2025 sind für den im 17. Jahrhundert geschaffenen Prachtboulevard auch Fahrradwege vorgesehen. Mit dem autofreien Sonntag auf der Avenue des Champs-Elysées will Bürgermeisterin Anne Hidalgo den Verkehr in der Stadt reduzieren.

Und der Andrang war groß, wie diese Bilder der Nachrichtenagentur AFP zeigen:

Bereits im vergangenen September wurde in Paris eine ähnliche Aktion durchgeführt. "So können wir zeigen, dass Paris ohne Autos funktionieren kann", hatte die Bürgermeisterin Anne Hidalgo angekündigt. Von wenigen Ausnahmen für Einsatzfahrzeuge und einigen Taxis abgesehen, blieb das Zentrum der französischen Hauptstadt am Sonntag zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr frei von Autoverkehr.

Ziel des Aktionstages war es unter anderem, den Fahrradverkehr zu fördern und die Luftverschmutzung zu verringern. So steigen in Paris im Vergleich zu anderen europäischen Städten relativ wenige Menschen aufs Rad. Das soll sich ändern.

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