Huffpost Germany

Hitler wollte diese Bilder vernichten lassen - doch sein Fotograf machte sie öffentlich

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Eigentlich sollten diese Bilder nie an die Öffentlichkeit gelangen.

Sie zeigen Adolf Hitler im Jahr 1925 bei der Vorbereitung auf eine Rede - teils wild gestikulierend und mit irrem Blick. Um sich perfekt zu inszenieren, probte Hitler jedes Detail – nicht nur die Rhetorik, sondern auch Gestik und Mimik.

Perfekte Inszenierung

Nachdem Hitler 1923 mit einem Putsch von München aus versucht hatte, die Weimarer Republik zu stürzen, war er gerade aus der Haft entlassen worden. Im Gefängnis hatte er seine Programmschrift "Mein Kampf" verfasst, nun wollte der aufstrebende Politiker an die Macht.

Hitlers großes Talent war die Rede: Er schaffte es, die Massen zu begeistern. Doch diese Fotos beweisen, dass ihm diese Fähigkeit nicht zugeflogen ist.

Bilder und Negative sollten vernichtet werden

Hitler bat seinen Fotografen Heinrich Hoffmann, ihn bei der Probe zu fotografieren. Er wollte wissen, wie er wirkte. Doch Hoffmann hätte alle Fotos und Negative nach der Probe vernichten sollen, denn diese erachtete Hitler als "unter seiner Würde".

Hoffmann jedoch behielt die Fotos. Nach Hitlers Tod wurden die Bilder in seiner Biografie "Hitler war mein Freund" veröffentlicht.

"Er ist wieder da": Die Verfilmung des Satire-Bestsellers um Adolf Hitler erhitzt die Gemüter

(lk)

Korrektur anregen