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Giro d'Italia im Live-Stream: Italien-Rundfahrt 2016 online schauen

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GIRO ITALIA
Bei der Giro d'Italia trägt der beste Radler ein pinkes Trikot (Archiv) | Stefano Rellandini / Reuters
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  • Giro d'Italia im Live-Stream
  • Radrennen durch Italien endet am Sonntag

Die Giro d'Italia im Live-Stream: Mit einem 9,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren beginnt am 6. Mai im niederländischen Apeldoorn der 99. Giro d'Italia. Das Etappenrennen gilt nach der Tour de France als zweitwichtigste Radtour der Welt.

Dabei hofft das deutsche Giant-Alpecin-Team auf einen Auftaktsieg seines Kapitäns Tom Dumoulin. Am Wochenende bieten sich dann den deutschen Topsprintern André Greipel und Marcel Kittel auf den Flachetappen nach Nimwegen und Arnheim die ersten Chancen auf einen Etappensieg.

An 21 Tagen müssen die Profis 3463,1 Kilometer. Damit ist der Giro d’Italia dieses Jahr die längste der klassischen Rundfahrten, hat die österreichische Tageszeit "Kurier" ausgerechnet. Zum Vergleich: Tour de France 3419 km, Vuelta a España 3277, 3 km. Die Italien-Rundfahrt endet am 29. Mai in Turin.

Giro d'Italia 2016 im Free-TV und im Live-Stream

Eurosport1 überträgt die Giro d'Italia im Free-TV und im sendereigenen Live-Stream, der Teil eines Abos ist. An den Tagen der Giro d'Italia berichtet der Sender live zu folgenden Uhrzeiten:

  • 14.15 - 14.30 Uhr Radsport: Giro Extra - Analysen und Interviews zur heutigen Etappe
  • 14.30 - 17.30 Uhr Radsport: Giro d'Italia - die Übertragung der Etappe
  • 17.30 - 17.46 Uhr Radsport: Giro Extra - Analysen und Interviews zur heutigen Etappe

Von diesem Schema wird dem Sendeplan von Eurosport nur zwei Mal abgewichen. Am Donnerstag, 12. Mai, und am Samstag, 21. Mai, wird bereits ab 12.45 Uhr die Italien-Rundfahrt zum Thema im Stream und im TV:

  • 12.45 - 13.00 Uhr Radsport: Giro Extra - Analysen und Interviews zur heutigen Etappe
  • 13.00 - 17.30 Uhr Radsport: 99. Giro d'Italia 2016 - die Übertragung der aktuellen Etappe
  • 17.30 - 17.45 Uhr Radsport: Giro Extra - Analysen und Interviews zur heutigen Etappe
Montags ist zudem Ruhetag.

Der Etappenplan der Giro d'Italia 2016

Fr., 06.05.: 1. Etappe/Einzelzeitfahren, in Apeldoorn/Niederlande (9,8 km)
Sa., 07.05.: 2. Etappe, Arnheim - Nimwegen/Niederlande (190 km)
So., 08.05.: 3. Etappe, Nimwegen - Arnheim/Niederlande (190 km)

Mo., 09.05.: Ruhetag
Di., 10.05.: 4. Etappe, Catanzaro - Praia a Mare (200 km)
Mi., 11.05.: 5. Etappe, Praia a Mare - Benevento (233 km)
Do., 12.05.: 6. Etappe, Ponte - Roccaraso (157 km)
Fr., 13.05.: 7. Etappe, Sulmona - Foligno (211 km)
Sa., 14.05.: 8. Etappe, Foligno - Arezzo (186 km)
So., 15.05.: 9. Etappe/Einzelzeitfahren, Radda in Chianti - Greve in Chianti (40,5 km)

Mo., 16.05.: Ruhetag
Di., 17.05.: 10. Etappe, Campi Bisenzio - Sestola (219 km)
Mi., 18.05.: 11. Etappe, Modena - Asolo (227 km)
Do., 19.05.: 12. Etappe, Noale - Bibione (182 km)
Fr., 20.05.: 13. Etappe, Palmanova - Cividale del Friuli (170 km)
Sa., 21.05.: 14. Etappe, Alpago - Corvara (210 km)
So., 22.05.: 15. Etappe/Einzelzeitfahren, Kastelruth - Seiseralm (10,8 km)

Mo., 23.05.: Ruhetag
Di., 24.05.: 16. Etappe, Brixen - Andalo (132 km)
Mi., 25.05.: 17. Etappe, Molveno - Cassano d'Adda (196 km)
Do., 26.05.: 18. Etappe, Muggiò - Pinerolo (240 km)
Fr., 27.05.: 19. Etappe, Pinerolo - Risoul (162 km)
Sa., 28.05.: 20. Etappe, Guillestre - Sant'Anna di Vinadio (134 km)
So., 29.05.: 21. Etappe, Cuneo - Turin (163 km)

Die Route der Giro d'Italia

3463,1 Kilometer müssen die Fahrer auf dem Weg von Apeldoorn nach Turin zurücklegen. Die ersten drei Tage werden auf niederländischem Boden ausgetragen.

Zum zwölften Mal startet damit der Giro im Ausland. Eröffnet wird das Rennen mit einem 9,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren, bevor sich den Sprintern auf der zweiten und dritten Etappe die ersten beiden von insgesamt sieben Chancen auf einen Etappensieg bietet.

Der Gesamtsieg wird auf den sieben Bergetappen entschieden, insbesondere in der zweiten Hälfte in den Dolomiten und Alpen. Dabei wartet auch ein 10,8 Kilometer langes Bergzeitfahren nach Alpe di Siusi auf die Fahrer.

Greipel vs. Kittel: Das Sprint-Duell der Deutschen geht weiter

Zusammen kommen sie auf 28 Etappensiege bei großen Rundfahrten, insbesondere bei der Tour de France haben sie in den vergangenen vier Jahren die Sprintankünfte dominiert.

Beim Giro geht das Duell der deutschen Ausnahmesprinter André Greipel und Marcel Kittel weiter. Die Form spricht derzeit für den 27-jährigen Kittel, der sein Seuchenjahr 2015 hinter sich gelassen hat und schon wieder bei acht Saisonsiegen steht.

Greipel ist in diesem Jahr von einem dreifachen Rippenbruch zurückgeworfen worden, zuletzt zeigte er aber steigende Form. Beachtet werden sollten aber auch der Italiener Elia Viviani und der australische Youngster Caleb Ewan, dem eine große Karriere vorhergesagt wird.

Gesamtsieg der Giro d'Italia: Vincenzo Nibali will daheim gewinnen

Titelverteidiger Alberto Contador (Spanien) steht nicht am Start, auch Tour-Champion Christopher Froome (Großbritannien) und Kletterkünstler Nairo Quintana (Kolumbien) konzentrieren sich auf die Frankreich-Rundfahrt.

Dafür nimmt Vincenzo Nibali erstmals seit seinem Triumph 2013 das Heimrennen wieder in Angriff. "Ich habe den Giro vermisst. Nach zwei Jahren habe ich den Wunsch verspürt zurückzukehren", sagte der "Hai von Messina".

Zu den größten Rivalen zählt Ex-Teamkollege Mikel Landa (Spanien), der im Vorjahr Dritter wurde und Nibali beim Giro del Trentino im Frühjahr besiegte. Auch Oldie Alejandro Valverde (Spanien) wird gehandelt.

Alejandro Valverde fährt wieder mit

Achtmal fuhr er die Tour de France, zehnmal die Vuelta. Den Giro missachtete Valverde dagegen stets - aus gutem Grund. Schließlich zogen ihn die Italiener , die ihn wegen Dopings aus dem Verkehr zogen.

Bei einem Abstecher der Tour de France nach Italien im Jahr 2008 hatten die dortigen Anti-Doping-Fahnder Valverde zu einer Blutkontrolle gebeten und ihm per DNA-Abgleich mit den Blutbeuteln aus der Operacion Puerto Verbindungen zum Dopingarzt Eufemiano Fuentes nachgewiesen.

So wurde Valverde in Italien für zwei Jahre und später auch weltweit gesperrt. "Was passiert ist, ist passiert. Ich habe aber nichts gegen Italien", sagt der 36-Jährige heute.

Mit dpa-Material

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