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Als sie dieses Foto von sich auf Facebook sah, handelte sie sofort

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Als sie Facebook öffnete, sah Sarah Reynolds, dass sie eine neue Benachrichtigung hatte. Ein Bekannter hatte sie auf einem Foto verlinkt. Sie öffnete das Foto - und erschrak.

Es ist ein Foto, das sie in einem blauen Kleid auf einer Party zeigt. "Ich war schockiert, weil es nicht das Bild war, das ich von mir selbst im Kopf hatte", erzählt sie im Interview mit der "Daily Mail"

sarah reynolds

Vielleicht war nur die Perspektive ungünstig - aber für sie war es das schlimmste Foto der Welt. Zu diesem Zeitpunkt wog sie mehr als 100 Kilogramm. Die heute 31-Jährige aus Ontario, Kanada, ließ sich nach der Geburt ihrer drei Kinder gehen. "Ich war süchtig nach Essen - ständig hatte ich das Gefühl oder Verlangen, etwas essen zu müssen", diagnostiziert sie sich selbst.

Doch das Foto rüttelte sie wach. Sie begann, täglich 30 Minuten zu trainieren und hat Kohlenhydrate von ihrem Ernährungsplan gestrichen. Drei Jahre lang hielt sie sich streng an ihren Fitnessplan - und steigerte dann das Training weiter.

Ihr Gewicht hat sie halbiert

Jetzt wiegt die dreifache Mutter nur noch 56 Kilogramm - und fühlt sich besser denn je. "Verantwortung ist alles. Wir müssen Verantwortung für uns selbst übernehmen. Wenn es um unseren Körper geht, sind wir sonst niemandem etwas schuldig", sagt sie über ihren Gewichtsverlust.



An mehreren Abenden in der Woche arbeitet sie als Kellnerin und ist der Meinung, dass sie beim Servieren auch trainiert. Zuhause hält sie sich strikt an ihren Fitnessplan. Am meisten bemüht sie sich um eine gesunde Ernährung.

"Beeren aus der Mikrowelle mit ein bisschen Granola und Chia-Samen haben bei mir denselben Effekt wie ein Kuchen. Gebratenes Gemüse schmeckt mir jetzt besser als Kartoffeln. Mein Geschmack hat sich weiterentwickelt", beschreibt sie ihre Ernährungsumstellung.

Sie will auch ihre drei Kinder ihren neuen Lebensstil spüren lassen. Sarah behauptet, eine bessere Mutter zu sein, weil sie nun mehr Energie habe. Sie will andere Eltern ermutigen, es ihr gleich zu tun: "Alles, was ich für mich tue, gebe ich weiter an sie. Sie sehen mir zu und sie lernen".




Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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(glm)