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Grünen-Minister Alexander Bonde verzichtet nach Affäre-Gerücht auf Amt

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BONDE
Alexander Bonde (Grüne) tritt nach Gerüchten um eine Affäre zurück | dpa
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  • Minister der Grünen in Baden-Württemberg tritt wegen mutmaßlicher Affäre zurück
  • Die Spekulationen seien für seine Familie nicht mehr erträglich

Nach Gerüchten über eine außereheliche Liebesaffäre will der bisherige baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum, Alexander Bonde (Grüne), kein Ministeramt mehr. Als Grund nannte der 41-Jährige am Montag bei Facebook öffentliche Spekulationen über sein Privatleben.

Vergangene Woche hatte eine Grünen-Politikerin erklärt, dass sie über längere Zeit eine Affäre mit Bonde gehabt habe.

Am Sonntag hatten sich Grüne und CDU auf die Ressortverteilung für die neue grün-schwarze Regierung geeinigt. Demnach geht das Ministerium für Ländlichen Raum an die CDU. Bonde galt bislang bei den Grünen mittelfristig als ein möglicher Nachfolger für den Frontmann Winfried Kretschmann (67).

"Unerträgliche Spekulationen" nach Affäre-Gerüchten

Bonde kündigte an, dass er bereit sei, unterhalb der Ministerebene weiter Verantwortung für das Land zu übernehmen.

Bonde schrieb bei Facebook: "Die öffentlichen Spekulationen und Gerüchte über unser Privatleben nehmen für meine Familie, meine Kinder, meine Frau und mich ein unerträgliches Maß an." Er habe deshalb mit seiner Frau entschieden, dass er kein Ministeramt annehmen wolle. Das habe er Ministerpräsident Kretschmann mitgeteilt.

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(sk)