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Eine Frau verlangt von Starbucks fünf Millionen Dollar - weil DAS in ihrem Getränk war

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STARBUCKS
A staff serves beverages at a Starbucks coffee shop in Seoul, South Korea, March 7, 2016. Picture taken March 7, 2016. REUTERS/Kim Hong-Ji | Kim Hong-Ji / Reuters
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Dass die USA ein Paradies für kuriose Rechtsstreits sind, dürfte vielen mittlerweile bekannt sein. Ein neuer Fall, der derzeit im Netz die Runde macht, ist jedoch selbst für die Vereinigte Staaten ungewöhnlich.

Stacy Pincus aus dem US-Bundesstaat Illinois verklagt nämlich gerade den Kaffee-Riesen Starbucks. Der Grund: Es ist zuviel Eis im Eiskaffee. Dafür fordert Pincus satte fünf Millionen Dollar (etwa 4,3 Millionen Euro) vom Unternehmen.

Kalter Kaffee

Pincus wirft Starbucks vor, fast die Hälfte der Kaffee-Kaltgetränke im Angebot mit Eiswürfeln zu füllen. So würde deutlich weniger Kaffee serviert, Starbucks spare Geld, lautet ihr Vorwurf. Pincus wirft Starbucks in der Anklageschrift Betrug, fahrlässige Falschdarstellung und unrechtmäßige Bereicherung vor.

Die US-Amerikanerin will jeden, der in den vergangenen zehn Jahren ein Kaltgetränk der Kaffee-Kette gekauft hat, juristisch vertreten.

Starbucks selbst sieht der potentiellen Sammelklage offenbar eher gelassen entgegen: "Unsere Kunden sind sich bewusst, dass 'Eis' ein wesentlicher Bestandteil von 'Eis-Getränken' ist", schrieb ein Starbucks-Vertreter in einer Email an die Huffington Post. Falls ein Kunde unzufrieden sei, werde das Getränk selbstverständlich erneut zubereitet, heißt es in dem Statement.

Immerhin. Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: Dieser Artikel endet, zu unser aller Erleichterung, nicht mit einem Wortwitz über "kalten Kaffee".

Puh!

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