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Donald Trump wirft China "Vergewaltigung" der USA vor

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Donald Trump wirft China "Vergewaltigung" der USA vor | dpa
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  • Donald Trump attackiert China - und wirft dem Land vor, die USA zu "vergewaltigen"
  • In einer Grundsatzrede hatte sich Trump zuvor bereits über "desaströse Freihandelsdeals" beklagt

Gestärkt durch die jüngsten Wahlerfolge wollte der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zuletzt eigentlich öfter im Stil eines Präsidenten auftreten.

Doch irgendwie will das dem umstrittenen Milliardär nicht so recht gelingen: Auf einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Indiana hat "The Donald" jetzt mal wieder den verbalen Vorschlaghammer herausgeholt - und scharf gegen China geschossen.

"Dürfen nicht zulassen, dass China unser Land vergewaltigt"

Trump sinnierte in seiner Rede über die hohen Exportzahlen der Asiaten - und wählte dafür einen, nun ja, ziemlich drastischen Vergleich. "Wir dürfen es nicht weiter zulassen, dass China unser Land vergewaltigt", sagte der Republikaner. "Und das tun sie."

Zuvor schon hatte Trump in einer außenpolitischen Grundsatzrede (Motto: "Amerika zuerst") Peking vorgeworfen, die USA zu schwächen. Der Grund seien "desaströse Freihandelsdeals", beklagte Trump. Die USA sollten Peking wirtschaftlich so stark unter Druck setzen, dass China Nordkorea zur Raison bringe.

Trump über Frieden: "Ich bin der einzige, der weiß, wie das geht"

Trump sagte, er wolle mehr Frieden in die Welt bringen. Wie, ließ er offen. "Ich bin der einzige, der weiß, wie das geht." Wenn er Präsident sei, werde die Terrormiliz Islamischer Staat verschwinden, "und sie wird schnell verschwinden". Wie und warum, sagte er nicht.

Der Milliardär forderte die Staaten des Nahen Ostens auf, sich stärker gegen islamistischen Terror zu stellen. Er sagte: "Die Zusammenarbeit darf keine Einbahnstraße sein." Diese Forderung passt weder zu Trumps Hetze gegen Muslime noch zu seiner Forderung eines totalen Einreisestopps für Muslime in die USA.

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(sk)