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Kinderwagen angezündet: Feuer in von Migranten bewohntem Haus in Eisleben

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HAUSBRAND
Archivbild: in Feuerwehrmann steht am 27.04.2016 in Frücht (Rheinland-Pfalz) vor einem vom Rauch geschwärzten Wohnhaus. Bei einem Brand ist dort ein Hausbewohner ums Leben gekommen. | dpa
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  • In einem von Migranten bewohnten Haus in Eisleben (Sachsen-Anhalt) kam es zu einem Brand
  • Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus
  • Mindestens ein Mann wurde verletzt

In einem auch von Syrern und Afghanen bewohnten Haus in Eisleben in Sachsen-Anhalt hat es gebrannt. Die Ermittlungen liefen mit dem Verdacht auf schwere Brandstiftung, teilte die Polizei am Sonntag mit.

"Fremdenfeindlicher Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden"

Ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden. Im Flur des Mehrfamilienhauses war am Samstagabend ein Kinderwagen aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten.

Es kam zu starker Rauchentwicklung. Ein Mann sprang aus dem ersten Stock und wurde verletzt. Kurzzeitig mussten neun Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Feuerwehr löschte den Brand.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

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