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Entlarvender Tweet: Petrys Outfit beim Parteitag sendet eine missverständliche Botschaft

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FRAUKE PETRY
Afd-Chefin Frauke Petry | dpa
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  • Parteichefin Frauke Petry entschied sich beim Parteitag der AfD für eine unglückliche Farbkombination
  • Rot-grün - "eine Wahlempfehlung?", feixte eien Twitter-Nutzerin
  • Und das ist nicht der einzige Fehltritt, den sie sich leistete

Beim heutigen 5. Parteitag der AfD in Stuttgart steht eigentlich vor allem ein Thema im Mittelpunkt: Der Islam. Nach übereinstimmenden Aussagen verschiedener Mitglieder des Bundesvorstands soll der Satz "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" in das Programm der Rechtspopulisten aufgenommen werden.

Doch so fragwürdig die politischen Ansätze ihrer Partei sind, so ungeschickt ist auch die Outfitwahl von Parteichefin Frauke Petry. Sie entschied sich zu einer leicht missverständlichen Farbkombination: Statt AfD-blau trägt Petry heute ausgerechnet rot-grün.

Rot-grün - eine Wahlempfehlung?

Auf Twitter machte Journalistin Everlyn Peternel auf das wohl unabsichtliche modische Statement aufmerksam. "Vermutlich keine Wahlempfehlung", amüsiert sie sich.

Das war nicht der einzige Fehltritt, den sich Petry schon in den ersten Stunden des Parteitags leistete. Auf der Bühne verlor sie auch einen Schuh:

Petrys missverständliche Farbwahl und der Schuh-Patzer dürfte heute jedoch ein kleineres Problem für die Partei darstellen. Die Alternative für Deutschland will erstmals seit ihrer Gründung vor drei Jahren ein Grundsatzprogramm verabschieden. Keine leichte Aufgabe: Im Vorfeld hatte es mehrfach Streitereien unter den Führungskräften und Parteimitgliedern gegeben.

Gegendemo sorgt für Unruhen

Zudem sorgt eine Gegendemonstration für Unruhe. Die Polizei berichtete am Morgen von mehreren gewaltbereiten Störern, die mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet gewesen seien. Rund hundert von sollen sich mittlerweile in Polizei-Gewahrsam befinden. Pfefferspray kam zum Einsatz.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

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