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Google Doodle: Claude Shannon ist Pionier des Internets

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  • Das aktuelle Google-Doodle zeigt ein Zahlen-Jongleur, ohne den es Google heute nicht gäbe.
  • Sein Name ist Claude Elwood Shannon und erst ist Vater der ersten künstlichen Intelligenz.

Hätte es ihn nicht gegeben, dann würden Sie diesen Artikel jetzt nicht lesen. Claude Elwood Shannon, der am 30. April 1916 im kleinen Petoskey im US-Bundesstaat Michigan geboren wurde, gilt als der Vater der Informationstheorie.

Vater von Smartphone, Tablet und PC

Ohne ihn und sein Werk "Mathematische Grundlagen in der Informationstheorie" hätte es Smartphone, Tablet, PC und Co. in dieser Form also nicht gegeben. Kein Wunder, dass Google Shannons Geburtstag mit einem Doodle feiert. Erleben kann der Mathematiker und Elektrotechniker dies allerdings nicht mehr, er starb 2001 an den Folgen einer Alzheimer-Erkrankung.

Claude Elwood Shannon arbeitet im Krieg als Kryptograph



Shannon war vielseitig interessiert: Er arbeitete als Kryptograph während des zweiten Weltkrieges, tüftelte an einem frühen Schachcomputer und an einer mechanischen Maus mit dem Namen "Theseus", die sich nach mehreren Fehlversuchen selbst beibringen konnte, aus einem Labyrinth zu entfliehen - eine frühe künstliche Intelligenz.

Es sei "unmöglich das Erbe von Claude Shannon überzubewerten" schreibt Google auf seiner Doodle-Webpage.

Warum jongliert Shannon mit Ziffern?

Doch warum jongliert der Mathematiker in dem Doodle mit den Ziffern 0, 0 und 1? Die Ziffern sollen vermutlich einen Binärcode darstellen, die Grundlage für die Verarbeitung digitaler Informationen. Aber das Doodle zeigt damit nicht nur den Zahlenjongleur Shannon, sondern auch den Kreativen und Witzbold.

Shannon soll tatsächlich ein hervorragender Artist gewesen sein und jonglierend auf einem Einrad durch die Bell Laboratories in New Jersey gefahren sein. Er erfand unter anderem den Trompeten-Flammenwerfer und raketengetriebene Frisbees.

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