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"GNTM" 2016: "Honeys" Laberattacken treiben Kim in den Wahnsinn

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GNTM 2016
"Honey" treibt bei GNTM 2016 Heidi Klum in den Wahnsinn | Pro Sieben
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Bei "Germany's Next Topmodel" dreht sich inzwischen alles nur noch um Kims Exfreund Alexander Keen alias "Honey".

Die Folge am Donnerstag war eigentlich schon vorgezeichnet, bevor die zweite Kandidatin vor die Linse getreten war: Die als Belohnung eingeflogenen Angehörigen der Kandidatinnen waren schon im Haus - im Mittelpunkt standen Fata, die lange auf ihren Besuch warten musste, und natürlich "Honey".

Die Sendung wurde gedreht, als Kim noch mit ihm zusammen war - inzwischen hat sie sich von ihm getrennt. Ein nachvollzieharer Schritt. Der ehemalige Mister Hessen drängte sich in einer Weise in den Vordergrund, die selbst für die Zicken-Sendung ungewöhnlich war.

Nervige Mixer-Attacke

Nicht einmal, sondern gleich zweimal warf er seinen nackten Oberkörper für die Kameras in den Liegestütz. Er verhunzte Kim ein Interview, indem er genau in dem Moment seinen Protein-Shake in einem Mixer zubereiten musste, als Kim zu sprechen ansetzte.

Sie entnervt: "Lass das mal bitte mit dem Mixer – das stört!"

"Mach die Lippen feucht, denk an deinen Mann!"

Für manche Momente der Sendung muss eine neue Dimension des Fremdschämens erfunden werden, um sie zu beschreiben. Svetlana, der Mutter von Elena K., sagte er: "Du guckst jetzt cool und sexy. Mach die Lippen feucht, denk an deinen Mann. Wie du ihn verführen würdest."

"Honey" lieferte perfekte Steilvorlage, um von der Regie als Kasper in Szene gesetzt zu werden. Die Freunde der Konkurrentinnen begannen denn auch bald demonstrativ über den jungen Herrn zu spotten. Konkurrentin Taynara: "Man hat schon die Spannung zwischen den beiden gespürt. Kim hat vielleicht das Gefühl, dass er ihr die Show stiehlt."

"Unterwasser-Poledancing"

Und beim zuerst angesetzten "Unterwasser-Poledancing" japste Elena K. als erste Probandin verzweifelt und eher hilflos nach Luft. Genau diese drei, Fata, Alex und Elena K., wurden zu den Protagonisten der Sendung.

Denn Fata bekam doch noch - dramaturgisch gemein lange hinausgezögerten - Besuch von ihrer Cousine und rockte als, O-Ton Thomas Hayo, "eine der Top-Kandidatinnen" das wässrige Shooting.

Die "Best Catwalk Hits 2016" aus "Germany's Next Topmodel" können Sie hier kaufen Beim nächsten Shooting traten die Models und ihr jeweiliger Besuch gemeinsam vor die Kamera. Da machte "Honey" immerhin eine gute Figur. Elena K. sammelte mit ihrer echten Mama unter der Linse von Star-Fotograf Andrew Macpherson hingegen Rügen von Model-Mama Heidi.

Klum meckert

Und Fata heimste mit ihrer spät angereisten Cousine Lob ein: "Die haben Spaß und das sieht man einfach", flötete Klum. Den bemerkenswertesten Verbal-Tiefschlag gab es für Lara.

Deren Freund Patrick - angenehmerweise Model-Laie - habe vor der Kamera die bessere Figur gemacht, streute Klum Gift für Beziehungen und Model-Selbstbewusstsein.

Und so kam es nach der letzten Foto-Runde, wie es kommen musste. Gedresst als Prinzessinnen standen ganz zuletzt nur noch Elena K. und Lara vor der Jury. Eigentlich war klar, wie es ausgehen musste. Nur die gar nicht milde gestimmte "Model-Mama" Klum musste beide Damen zum Heulen bringen.

Heidi bringt Kandidaten zum Heulen

"Liebe Lara, es tut mir leid", endete sie ihre Kritik an Lara, ließ eine lange Kunstpause folgen - und schloss dann: "... aber ich habe kein Foto für Elena." Und das nur kurz, nachdem sie Taynara mit den Worten "leider ist der Traum ausgeträumt... für eine deiner beiden Konkurrentinnen" ins Halbfinale gelotst hatte.

Dramaturgie ist bei "GNTM" eben alles. Egal, ob es nun darum geht, alleingelassene Jungmodels, großmäulige Jungmänner oder karriereträumende Kandidatinnen vor der TV-Kamera zu präsentieren.

"Honey" plant eine TV-Karriere

Mit Tränen darf also wohl auch im Halbfinale gerechnet werden - läuft alles normal, werden dann am Ende von sechs Kandidatinnen nur noch drei übrig bleiben. Viel Gelegenheit für umständlich inszenierte platzende Träume.

"Honey" plant inzwischen seine TV-Karriere. In ihm hat "Germany‘s Next Topmodel" ein neues Trash-Genie entdeckt. Nach dem Beziehungsaus macht er jetzt Öffentlichkeitsarbeit bei "taff", „"Red!“ und im Sat.1-Frühstücksfernsehen.

Mit Material von Spot on

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(sk)