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Diese drei Dinge müsst ihr gemeinsam haben, damit eure Beziehung funktioniert

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COUPLE LOVE
Diese drei Dinge müsst ihr gemeinsam haben, damit eure Beziehung funktioniert | Sam Edwards via Getty Images
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Am Anfang ist es oft einfach. Man kann es zwar nicht erklären. Aber man spürt es. Überall. Da gibt es eine Person, die stibitzt sich so plötzlich in die eigenen Gedanken, dass man überrascht ist, wie es wohl vorher war.

Wie es war, als man noch nicht ständig an denjenigen denken musste. Noch nicht zwischendurch grinste, einfach so. Nicht nach Gerüchen an sich suchte, Augenblicken nachspürte, dieses wohlig-hibbelige Gefühl in der Bauchgegend spürte.

Am Anfang ist es oft klar

Das ist der Anfang. Aber was passiert, wenn der Anfang genug trägt, dass es weitergeht? Wenn man ein Paar wird?

Wie bleibt man ein Paar?

Der kanadische Psychologe Eric Berne hat in den 1950er und 60er-Jahren dazu eine Theorie entwickelt. Mit seiner Analysemethode wollte er eine Möglichkeit aufzeigen herauszufinden, wie gut zwei Menschen miteinander auskommen. Er wollte klären, wie tragfähig eine Beziehung sein kann.

In seinen Büchern legte er dar, dass jede Person drei "Ich-Zustände" vereint.
  • Das Eltern-Ich: Darunter versteht der Psychologe den Teil von uns, der geprägt ist von dem, was uns beigebracht wurde.
  • Das Kind-Ich bezieht sich auf emotional Erlebtes.
  • Das Erwachsenen-ich: Es bezieht sich auf das, was wir rational erfahren haben.
Nach Bernes Theorie funktioniert eine Beziehung genau dann besonders gut, wenn diese drei Bereiche möglichst gut zusammenpassen.

Hat man möglichst ähnliche Werte und Ansichten?

Hat man Spaß zusammen? Kann man gemeinsam lachen, findet man den Partner sehr attraktiv?

Gelingt es einem, sich gegenseitig zu unterstützen?

Wie gut ergänzt sich ein Paar?

Klar, viele Paare werden auch dadurch zusammengehalten, dass sie sich mit unterschiedlichen Eigenschaften ergänzen. Etwa, weil sie vielleicht Defizite des anderen auszugleichen vermögen. Weil sie sich die Waage halten.

Aber auf Dauer, so erklärte der Paartherapeut Peter Pearson es dem britischen "Business Insider", funktionieren solche Beziehungen nicht gut. "Das klappt, bis einer von beiden keine Lust mehr hat, bis einer rumbrüllt: 'Ich habe keine Lust, immer der Verantwortungsvolle zu sein!'"

Wenn es Partnern dann nicht gelingt, ihre eigenen Bedürfnisse aufeinander abzustimmen, ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt.

Langfristige Beziehung

Wie kann man also herausfinden, wie gut die Chancen für eine langfristige Beziehung sind? Pearson schlägt folgenden Test vor: "Wenn man zusammenlebt und der Partner ist für einige Tage nicht da. Wie fühlt man sich? Ärgert man sich über Klamotten, die der andere hat liegen lassen oder freut man sich über die schöne Erinnerung?"

Die Antwort darauf kann einem viel darüber sagen, wie die drei "Ich-Zustände" übereinstimmen.

Wenn man es spürt. Vielleicht ein bisschen wie am Anfang.

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(sk)