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Nick Gordon packt aus: Er versuchte Bobbi Kristina wiederzubeleben

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Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon bei einer Filmpremiere im Jahr 2012

Die Tochter von Whitney Houston (1963-2012, "I Will Always Love You") ist vergangenes Jahr im Juli im Alter von gerade mal 22 Jahren gestorben. Im Januar des gleichen Jahres wurde sie bewusstlos in ihrer Badewanne aufgefunden und lag dann monatelang im Koma. Was war passiert? Das erste Mal hat nun ihr Verlobter Nick Gordon (26) im Interview mit der "Daily Mail" über die besagte Nacht gesprochen und einige neue Details offenbart.

Die letzten Stunden

Wie groß die Hoffnungen waren, die sich Bobbi Kristinas Familie machte, erfahren Sie in diesem Clipfish-Video

"Ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht schnell genug zu Krissy gekommen bin an dem Tag", so Gordon. "Ich kann mir nicht die Schuld an der Sucht eines anderen Süchtigen geben, aber ich fühle mich, als habe ich sie im Stich gelassen." In Gordons Worten liefen die letzten Stunden in Bobbi Kristinas Leben wie folgt ab: Er sei gegen vier Uhr morgens nach Hause gekommen. Seine Verlobte sei bereits durcheinander gewesen und einige leere Weinflaschen seien herumgelegen. Offenbar hatte sie angenommen, er sei mit anderen Frauen um die Häuser gezogen. Doch er sei nur mit Freunden unterwegs gewesen.

Er hätte den Eindruck gehabt, Brown hätte getrunken und vielleicht ein bisschen Gras geraucht. Sie hätten sich gestritten und sich dann jedoch wieder versöhnt - wie das Erwachsene eben täten - im Bett. Nicht er habe Bobbi Kristina später gefunden, sondern sein Freund Max. Der führte nämlich einen Typen von Kabelnetzbetreiber Comcast durch die Räume. Als besagter Max nach ihm rief, war Gordon sofort klar, dass etwas nicht stimmte. Er sei sofort in das Zimmer gerannt, auf seine Knie gefallen, habe mit der Herzmassage begonnen und eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt.

Sie wollten zur Ruhe kommen

"Es war traumatisierend", erinnert sich Gordon. Er habe gedacht, seine Verlobte würde sich wieder erholen, nachdem sie Wasser ausgespuckt hatte. Doch dem war nicht der Fall. Browns Familie gibt Gordon die Schuld an ihrer Drogensucht, doch der 26-Jährige besteht darauf, dass sie bereits lange vor seiner Zeit Probleme mit Drogen und anderen Substanzen hatte. Sie habe zum Beispiel verschreibungspflichtige Medikamente genommen, um den Schmerz nach dem Tod ihrer geliebten Mutter zu betäuben.

Obwohl sie nicht verheiratet waren, hätten sie alles zusammen gemacht. Bobbi Kristina hätte auch ein paar Fehlgeburten erlitten. Diese Erfahrung habe die zerbrechliche 22-Jährige schwer belastet. "Wir wollten clean werden, uns niederlassen, heiraten und Kinder kriegen", so Gordon. All das ist den beiden verwehrt geblieben.