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Girls' Day und Boys' Day 2016: Was hinter dem witzigen Google Doodle steckt

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GIRLS DAY BOYS DAY
Girls Day und Boys Day 2016: Google feiert den Tag mit einem Doodle | Google
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Die Suchmaschine Google feiert am heutigen Donnerstag den "Girls’ Day "und den "Boys’ Day" mit einem Doodle, das nur in Deutschland zu sehen ist.

Noch nie von diesem Mädchen- und Jungentag gehört? Er bedeutet einen Tag schulfrei für Schüler ab der fünften Klasse - aber das heißt nicht, dass heute nichts gelernt wird.

Es ist ein Aktionstag des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.

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Mädchen sollen für "Jungsberufe" interessiert werden

Unternehmen und Universitäten in ganz Deutschland öffnen ihre Türen für Schüler und Schülerinnen. Damit sollen sie sich früh für bestimmte Berufe interessieren.

Dabei sollen Mädchen für Berufe begeistert werden, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind: Einen Tag haben sie Gelegenheit, um insbesondere in IT-, Technik- und naturwissenschaftliche Berufe reinzuschnuppern. Oder sie reden mit weiblichen Vorbildern in Führungspositionen.

Dazu passend: Girls' Day Boys' Day 2016 - der Gender-Wahnsinn hinter dem Google Doodle

Umgekehrt sollen Jungs typische "Mädchenberufe" kennenlernen. Sie könne sich zum Beispiel als Erzieher oder Krankenpfleger versuchen. Für sie sind Angebote in den Bereichen Pädagogik, Soziales, Erziehung, Pflege sowie medizinischer Versorgung vorgesehen.

Untypische Berufe eröffnen neue Perspektiven

Und so kann man teilnehmen:

  1. Natürlich müssen Schüler zuerst ihre Eltern und die Schule fragen, ob sie teilnehmen dürfen.
  2. Mädchen können sich dann auf der Karte auf dieser Webseite ein Unternehmen heraussuchen, das sie interessiert. Jungen finden ihr Angebot hier.
  3. Dann auf das Angebot klicken, das interessiert und sich per Internet oder Telefon anmelden.

Doch der Tag ist nicht nur für die Kinder da. Auch die Eltern sollen ermuntert werden, mit ihren Söhnen oder Töchtern über Berufe nachzudenken, die für ihr Geschlecht untypisch sind, um ihnen so neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

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(sk)