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Zu viele Sexszenen: Dakota Johnson denkt über Karriereende nach

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Ein Leben im Rampenlicht hat nicht nur Vorteile, wie Dakota Johnson am eigenen Leib erfährt

Mit ihrer Rolle als Anastasia Steele in "Fifty Shades of Grey" wurde Dakota Johnson (26) in die illustre Riege der Hollywood-Topstars gepeitscht. Demnächst ist sie in dem sexuell ebenfalls aufgeheizten Thriller "A Bigger Splash" zu sehen, die Dreharbeiten zu den beiden "Shades of Grey"-Nachfolgern befinden sich im vollen Gange. Man könnte sagen, Johnson kann sich vor lauter Angeboten gar nicht retten - und genau das könnte ein Problem für sie sein. Im Gespräch mit der bekannten Rock-Musikerin Chrissie Hynde (64), das auf der Seite "Interview Magazine" veröffentlicht wurde, werden die ganzen Selbstzweifel deutlich, die die Tochter von Melanie Griffith (58) und Don Johnson (66) plagen. Denkt sie sogar über ein Karriereende nach?

Über die aktuellen Dreharbeiten zu den "Shades of Grey"-Fortsetzungen sagte Johnson: "Wir haben natürlich keinen echten Sex, aber ich simuliere Sex jetzt schon seit sieben Stunden am Stück. Ich habe keine Lust mehr darauf."

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Existenzfragen mit 26

Man könnte von einer handfesten Sinnkrise sprechen, mit der Johnson offenbar zu kämpfen hat. Zumindest deutet folgende Aussage darauf hin: "Ich habe das Gefühl keine Ahnung zu haben, was ich eigentlich mache. Ich bin mir unsicher, wie mein Leben sein wird. Ich meine, ich habe eine riesige Passion fürs Filmemachen und höchstwahrscheinlich werde ich das auch immer tun. Aber manchmal fühlt sich mein Leben so erdrückend an, [...] so als hätte ich überhaupt keine Macht darüber. Ich habe keine Ahnung, wo es hingehen oder was ich machen soll. Im Moment bin ich noch für meine Filme bekannt. Und ich wundere mich, ob das wirklich alles ist. Ich weiß es nicht. Es fühlt sich zumindest nicht danach an."

Auch als sie darauf angesprochen wird, dass man als Celebrity nicht mehr einfach in der Öffentlichkeit sitzen und ein Stück Pizza essen könne, zeigen sich Johnsons Zweifel an der Karriere: "Es gibt Tage, an denen ich mein Ding durchziehen kann, frei umhergehen kann, und dann ist alles okay. Aber dann gibt es auch die Tage, an denen es alles andere als okay ist und ich am liebsten in ein Loch zum Sterben kriechen würde." Und zum Abschluss des Interviews resümierte die Schauspielerin noch einmal: "Mindestens einmal in der Woche frage ich mich: ,Wer bin ich und was zum Teufel mache ich?'"