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Kein Bock auf Touritour? 10 grandiose Orte in Wien, an denen Du Dich heimisch fühlst!

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WienTourismus/Herta Hurnaus
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Lust auf Wien, aber null Bock auf die ewig gleichen Touri-Attraktionen? Gut so!
Wir haben gemeinsam mit airberlin und WienTourismus 10 Orte für dich entdeckt, die dir ein anderes Wien zeigen und das gute Gefühl geben, in „deiner“ Stadt zu sein.

1. Der grüne Prater, Lunge der Stadt

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Am Prater kommt kein Wien-Reisender vorbei, schon gar nicht in diesem Jahr. Da wird das weltbekannte Vergnügungsgelände mit seinem ebenso berühmten Riesenrad nämlich 250 Jahre alt. Aber der Prater hat noch eine andere Seite, und die kannst du für dich entdecken. Der riesige Park wird von der 4,5 km langen, schnurgeraden Hauptallee durchzogen. Mehr als 2.500 Bäume säumen die breite Chaussee zwischen Praterstern und Lusthaus, dem ehemaligen kaiserlichen Jagdpavillon. Rechts und links des Weges zeigt sich die Parklandschaft von ihrer schönsten Seite, gerade jetzt im Frühling.

2. Kiosk mit Kultstatus – der Würstelstand

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Würstelstände gibt es in Wien an jeder Ecke, und jeder hat so seine Spezialitäten. Das Angebot der kleinen Kioske reicht von Frankfurtern über Hot Dogs bis Käse Krainer – eine höchst interessante Erfindung, denn diese Schweinswürstel haben es in sich, 10 bis 20 Prozent Käse nämlich. Der Senf ist ein Gedicht, oder besser zwei. Du kannst stets zwischen süßem Kremser und scharfem Estragon wählen. Auch bei den Getränken zeigt sich Wien von der kreativen Seite: Zur Wurst trinkt man so einiges, darunter auch Himbeerkracherl und Spezialbier. Also nichts wie hin – so mancher Würstelstand hat bis in die Morgenstunden geöffnet.

3. Broadway an der Donau – die Musicalstadt Wien

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Was für den Prater gilt, hat auch für das Thema Musik seine Gültigkeit: Kein Wien-Besuch ohne musikalische Veranstaltung. Aber es muss ja nicht immer Mozart oder Strauss sein. Das Angebot an Musicals ist riesig und macht die Wahl nicht gerade leicht. Evita, The Sound of Music, Ich war noch niemals in New York: Auf den Bühnen der Donaustadt jagt ein Highlight das andere. Und falls nach dem letzten Vorhang der Magen knurrt: siehe oben. Würstelstand.

4. Bezirk 5 bis 7 und die Welt der Tonträger

christof moderbacher

Wo wir schon beim Thema Musik sind: Wer sich auf eine Stöber-Tour in Sachen Vinyl und andere Schätze begeben möchte, sollte sich in die Bezirke 5, 6 und 7 aufmachen. Soulbegeisterte zieht es ins Record Shack (5. Bezirk) und verloren geglaubte Tonträger gibt es im Platten-Antiquariat Teuchtler (6. Bezirk) zu entdecken. Der Laden wird übrigens gerade 60 Jahre alt. Eine echte Raritätensammlung an Second-Hand-Tonträgern findest du im Rave up Records (7. Bezirk). Tipp: Verbinde die Stöber-Tour mit einem Stadtbummel. Und wenn der kleine Hunger kommt – wie wäre es mit einem süßen Apfelstrudel? Der ist garantiert fleischfrei und super lecker. Gibt es in jedem Kaffeehaus.

5. Welcome to the jungle

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Wer hätte das gedacht? Wien hat nicht nur das gleichnamige Schnitzel zu bieten, sondern auch einen echten Dschungel. Es handelt sich um einen Teil des Nationalparks Donau-Auen, die Lobau. Der „Wasserwald“ liegt im Osten der Stadt und nimmt rund ein Drittel des Nationalparks ein. Hier kommen Wanderer, Spaziergänger und Radler voll auf ihre Kosten. Apropos: Wenn du schon immer einmal auf historischen Spuren wandeln wolltest, kannst du das auf dem 10 km langen Napoleon-Rundwanderweg tun. Hin und zurück in die City kommst du auf schnellstem Wege mit dem Nationalpark-Boot.

6. Der mit dem Hengst tanzt

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Die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule gehören zu Wien wie die Melange. Wenn du dir einen kleinen Einblick in die Dressurarbeit verschaffen willst: Die Morgenarbeit der Hengste ist eine öffentliche Veranstaltung, für die du vor Ort am Josefplatz Karten kaufen kannst. Nur wenige Besucher finden in den Rängen über dem Dressurboden Platz und können dabei zuschauen, wie die Reiter – übrigens in Vollmontur – mit ihren Tieren arbeiten. Bei diesen innigen Momenten dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes.

7. Marktzeit und Slow Food im 2. Bezirk

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Der Naschmarkt ist eine Augenweide – aber immer ziemlich voll. Wir haben einen anderen Hotspot gefunden, der dir mindestens genauso gut gefallen wird: den Karmelitermarkt. Im ehemaligen jüdischen Viertel jenseits des Donaukanals mischt sich Kunst mit Köstlichkeiten aller Art – und liegt lediglich 10 Gehminuten von der Innenstadt entfernt. An jedem zweiten Samstag ist Slow Food Wien mit einem eigenen Stand auf dem Markt vertreten. Und das ist längst nicht alles: Weinschenken, Delikatessenläden und Restaurants haben sich hier in der letzten Zeit angesiedelt und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Besuch im Zimmer 37 oder bei Kaas am Markt ist Pflicht und auch bei der Schank zum Reichsapfel lohnt ein Stopp. Der Stadtheurige ist nicht nur für seine Weine, sondern auch für sein Heurigenbuffet bekannt. Nichts wie hin!

8. Chillen & Kultur – das MuseumsQuartier MQ

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In der warmen Jahreszeit trifft sich alles im MuseumsQuartier (MQ). Die Saison startet am 12. Mai und geht bis Ende September. Open-Air-Lesungen, Festivals und eine Outdoor-Kinoleinwand lassen erst gar nicht die Frage aufkommen, ob Kultur oder Chillen – hier lässt sich beides perfekt miteinander verbinden. Aber auch jenseits des Veranstaltungskalenders ist ein Besuch der ehemaligen Hofstallungen im 7. Bezirk einen Besuch wert. Dieser Ort hat das Zeug zum Lieblingsplatz!

9. Schatzsuche – Shoppen rund um die Altstadt

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Was wäre ein Wien-Besuch ohne einen ausgedehnten Shoppingbummel? Eben. Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, ist ein kleiner Spaziergang durch die Mariahilfer Straße genau das Richtige – sie ist die quirligste Einkaufsstraße der Stadt. Und dann nichts wie ab in die kleinen Gassen rechts und links davon, sie liegen im 6. und 7. Bezirk. Hier findest du avantgardistische Mode, Concept Stores und vieles mehr, darunter auch Shops mit österreichischen Design-Labels. Die Läden tragen so schöne Namen wie Nachbarin, Eigensinnig oder Göttin des Glücks und machen einfach Lust, sich den ganzen Tag dort aufzuhalten. Aber Vorsicht, es besteht Suchtgefahr!

10. Bummeln zur Mittagszeit – die Praterstraße

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Diesen Spaziergang darfst du nicht auslassen, denn er bietet ein super interessantes Kontrastprogramm zu den Shops rund um die Mariahilfer Straße. Die Praterstraße im 2. Bezirk führt schnurgerade von der Innenstadt zum Praterstern. Ein imposantes Bauwerk, der Glaspalast des französischen Architekten Jean Nouvel, markiert den Eingang zur Praterstraße. Nicht zu übersehen! Auf der rund einen Kilometer langen Allee haben sich viele schicke Läden und Cafés angesiedelt. Zur Mittagszeit trifft man sich hier z. B. im Stewart, das Suppen, Eintöpfe und Currys aus regionalen Zutaten anbietet oder beim ähnlich angesagten Japaner Mochi. Auf jeden Fall musst du im Supersense vorbeischauen. Der Mix aus Café, Concept Store und Handwerk befindet sich in einem Palais aus dem 19. Jahrhundert – eine Augenweide.

Na, hast du schon deinen neuen Lieblingsplatz in Wien im Auge? Dann überzeuge dich am besten selbst von dem besonderen Flair der Donaustadt und plane deinen Trip nach Wien. airberlin bringt dich hin – mehr Informationen bekommst du auf www.wien.info.

airberlin